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nimmt die Zahl und Güte der Schweine zu. Die starke Geflügelzucht bildet den Gegenstand ansehnlichen Handels und Sclbstverbrauchs.
Bei allen Mängeln im Einzelnen steht doch die Landwirthschaft des Elsaß in ihren meisten Zweigen erheblich über dem Durchschnitt von ganz Frankreich, so weit das Klima nicht unüberwindliche Schwierigkeiten für die Bemühungen der Menschen darbietet. (Fortsetzung folgt.)
Nothwendige Aeformen im Seekriegsrecht.
(Schluß.)
Frankreich würde um 100 Millionen Franken reicher aus diesem Kriege hervorgehen, wenn es das ihm diesseits am 18. Juli 1870 gegebene Beispiel befolgt hätte, ganz dessen zu geschrveigen, daß die seinerseits beliebte Procla- mation des Prisenrechtes auch seiner eigenen Rhederei die tiefsten Wunden geschlagen hat. Erklärte doch bei Beginn des Krieges die Handelskammer von Marseille in einer Eingabe an den Handelsminister unumwunden, die französische Kauffahrteiflotte habe keine Hoffnung, während des Krieges dem nationalen Handel irgend welche Dienste zu leisten; schon die Thatsache allein, daß Frankreich eine kriegführende Macht sei, habe seine Flagge in Mißcredit gebracht; die Verfrachter zögerten mehr und mehr, ihre Güter französischen SÄnffen anzuvertrauen; französische Schiffe und Güter müßten gegen Kriegsgefahr versichert werden; englische Banken, im Besitze von Connossementen auf französische Waaren in französischen Schiffen verlangten Versicherung gegen Kriegsmolest. So wendet sich in der That der Stachel dieser barbarischen Maßregel gegen Den, der sie verhängte. So erweiset sich diese letztere in der That eher als eine Erschwerung, wie als eine Hülfe der Kriegführung. Die französische Negierung wird seiner Zeit schwer zu bereuen haben, daß sie den am 9. Juli von Garnier-Pagös im eorps lö^Iatit' gestellten und mit so großem Beifall begrüßten Anträgen, daß sie den Rathschlägen Edouard Laboulaye's, Michel Chevaliers, der Handelskammern von Marseille, Havre, Fecamp, daß sie den Lehren des in Frankreich preisgekrönten völkerrechtlichen Werkes von E. Cnuchy kein Gehör geschenkt hat. Aber je empfindlicher sie sich durch ihre eigene Verblendung straft, je augenscheinlicher es aller Welt wird, daß die Aufrechterhaltung des Pnsenrechtes eine barbarische und zugleich für den, der sie führt, gefährliche Waffe ist, um so sicherer darf man hoffen,