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Wahrnehmungen auf einem Liebesgabentransport.
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war nahezu soweit hergestellt, daß sie dem Bahnversehre wieder übergeben werden konnte, als ich den überrheinischen Boden verließ.

Th. H.

Aus Schwaben.

10. December.

Der Eintritt Württembergs in den neuen deutschen Bund ist Hier­zuland nicht grade mit großem Enthusiasmus aufgenommen worden. Da und dort wurde die neubeschaffte schwarz-weiß-rothe Fahne auf den Giebel des Hauses gesteckt. In einigen Orten erlaubte sich die nationale Partei ein Freudenbanket zu feiern, wozu ihr bekanntlich in Württemberg bislang selten Anlaß gegeben war. Die bürgerlichen Collegien der Stadt Stuttgart rich­teten an den König eine Dankadresse, welche jetzt huldvoller aufgenommen wurde als jene Adresse der Landesversammlung, die um den Anschluß an den norddeutschen Bund bat zu einer Zeit, da die allerhöchsten Entschlüsse in der Stuttgarter Königsburg nvch nicht völlig gereift waren. Im Uebri- gen verursachte das Ereigniß, über welches doch seit vier Jahren so lange es in unerreichbarer Ferne stand so heftige Fehde geführt worden war nun da es eintrat, nur geringe Bewegung. Fast von allen Seiten stand man zunächst kühl der Sache gegenüber, verstimmt durch die ermüdende Ge­schichte der Vorverhandlungen. Zwar waren zum Enthusiasmus geneigte Gemüther schon durch die norddeutsche Bundesverfassung nicht verwöhnt, die Prosa hatte sich damals sehr ersprießlich erwiesen, und man hatte gelernt, bei politischen Verfassungen mehr auf Solidität als auf angenehmes Aeußere zu halten, Aber die Art, wie nun jetzt der Handel betrieben wird, und von den wohlbemessenen Paragraphen der Nordbundesverfassung theils im In­teresse der fürstlichen Souveränetäten, theils in dem des Sondernutzens der einzelnen Vaterländer heruntergefeilscht wurde, war doch allzu unerquicklich. In dieser Beziehung war die Oeffentlichkeit hinderlich, welcher sich heutzutage auch die vertraulicheren Verhandlungen der Diplomatie nicht mehr entziehen können. Denn nicht mehr die diplomatischen Acte allein, sondern auch ihre mühselige Vorgeschichte mit allen mehr oder minder erfreulichen Details, mit allen Zögerungen, Einwürfen und Hemmnissen pflegt sich heutzutag der öffentlichen Kenntniß und Kritik preiszugeben und beeinträchtigt im Voraus auch den Eindruck großer Dinge. Auch die Befriedigten vermißten doch den großen Wurf, der einem solchen Werk gezieme. Die deutsche Partei, die sich