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fluß die Hände binden, was ihnen nie gelingen wird und höchstens zu unangenehmen Erklärungen führen kann. Ich muß aber noch einen anderen Punkt berühren, das ist der Königstein; man will, wir sollen großmüthig gegen Sie sein, und doch gibt es noch einen Punkt in Sachsen, der auf Befehl des Königs sich in Kriegszustand gegen uns befindet; ich kenne recht wohl die Befehle, die der General von Zeschau von Zeit zu Zeit auf den Königstein gelangen läßt". — „Sie wollen uns also zumuthen uns gänzlich, mit gebundenen Händen und Füßen, Ihrer Gewalt zu überliefern und frei» willig und ohne die geringste Garantie den einzigen Gegenstand, d?r uns noch bleibt, aufzugeben? — „Nun gut, behalten Sie den Königstein, so be» halten wir das Königreich. Diese kleine Festung ist eine Bagatelle, wenn es sich um so große Interessen handelt, aber seine freiwillige Ueoergade würde einen sehr guten Eindruck auf den Kaiser Alexander machen, als ein Beweis des unbedingten Vertrauens, das der König in seine großmüthigen Gesinnungen setzt." — „Aber würde nicht ein solcher Schritt Oestreich und Preußen beleidigen?" — „Haben Sie schon etwas damit gewonnen, daß Sie sich an Oestreich wendeten? Sachsens Schicksal hängt allein von Rußland ab." — Dieser Ausspruch, mit.welchem Repnins Verhandlungen mit dem Herrn von Uechtritz ihre Endschaft erreichten, da der arme gefangene Diplomat endlich am 8. D>cember die verlangten Pässe erhielt, wurde freilich durch die folgenden Ereignisse Lügen gestraft. Sachsens Schickial wurde keineswegs durch den Kaiser Alexander allein, sondern durch das Zusammentreffen einer Menge, damals noch gar nicht vorherzusehender Umstände entschieden.
Th. Fl.
So weit die deutsche Zunge Klingt.
Der Deutschen Bolkszahl und Sprachgebiet in den europäischen Staaten. Eine statistische Untersuchung von Richard Böckh. Berlin. I, Guttentag. 1869.
„Ihr Schicksal haben die Bücher." Die Wissenschaft arbeitet still für sich hin, unbekümmert, ob und wann die lärmende Außenwelt ihr Beifall zollen werde. Auf Dank rechnet sie überhaupt nicht; das unanfechtbare Bewußtsein ihres eigenen Werthes hält sie aufrecht, sie getröstet sich, daß ihre Werke ihr nachfolgen. Indessen gehen die Geschicke der Völker ihre eigene stolze Bahn, auf der sie doch immerdar allerlei Licht des Geistes bedüifen; Wie hochwillkommen ist es da, wenn ihnen an schwierigen Stellen des Weges schon die hilfreiche Leuchte entgegenstrahlt, welche die Wissenschaft