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sich keiner weltlichen Sachen, die weltlichem Regiment und Obrigkeit zustehen weder in Stadt noch Land, im Rath oder daneben nicht beladen, sondern uns, nachdem uns christlich, löblich und Stadt und Land nützlich dünkt, regieren lassen."
Solch schwachmütige Verlängerung war freilich nur ein Zeugniß der vorübergehenden Einwirkung der Reaction. Zwingli's Gedächtniß lebte fort in der festgegründeten Treue gegen die Reformation, die immer inniger mit dem öffentlichen und häuslichen Leben verwuchs, in der Aufrechthaltung der Sittengesetze, in dem Verbot des Reislaufens. Eine unparteiische Würdigung seiner ganzen Wirksamkeit war erst einer späteren Zeit vorbehalten. Wir können Mönkofer's Buch nur mit dem Eindruck aus der Hand legen, daß sein Schlußurtheil über Zwingli, namentlich der durchgeführte Vergleich mit Luther, zutreffend und wohlbemesfen ist. Es verleugnet sich nicht die Vorliebe für den Helden des eigenen Volksstamms, aber es sind freimüthig wie die Vorzüge, so auch die Mängel an's Licht gesetzt. Und wenn der Verfasser willig die gewaltig überragende Größe des deutschen Reformators anerkennt, so erfreut man sich in seiner fleißigen Erzählung gerne auch derjenigen Züge, welche uns wiederum den schweizerischen Mitstreiter besonders Werth machen. Schließlich bleibt es doch ein unschätzbarer Segen, daß sich das Werk der Reformation an eine Anzahl von Männer verschiedener Gaben vertheilt, so daß der neue Glaube von Anfang an eine Mannigfaltigkeit verschiedener Richtungen in seinem Schoße dulden mußte, gegen welche die Liebe und der Haß und das Aufgebot allen Scharssinns nichts vermochte. Und an diesen Ursprung müssen immer wieder diejenigen erinnert werden, welche, sei es in einer der Reformationskirchen oder auch in ihrer Gesammtheit, jene künstliche Einheit vermissen oder herzustellen beflissen sind, die das Zeichen der römischen Kirche ist.
L.
Aus Schwaben.
Anfang November.
Es ist zu vermuthen, daß die Bilder aus der deutschen Kleinstaaterei, wir welchen der streitbare Abgeordnete für Wiesbaden soeben unsere politische Literatur bereichert hat, nicht wenig Staub in unserm Land aufwerfen werden. Vorausgesetzt, daß man es nicht vorzieht, in den Mantel selbstbewährter Tugend gehüllt sie zu ignoriren, was aber schon darum nicht zu besorgen ist, weil der zweite Band dieses Bilderbuchs keinem geringeren