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Der tiroler Landtag von 1863.
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dort mit einem kleinen Bcmkett und Rheinwein bewirthet. Sollten derlei Vorfälle dem Volke nicht die Augen öffnen, oder gibt es eine bessere Antwort auf den Vorwurf, daß sich die Protestanten zur Genußsucht und zum Wobl- leben neigen? So wenig das ohnmächtige Bestreben der Sterblichen das Licht verhüllen, die Sonne verdunkeln, den Zeiger der Weltenuhr zurückschieben kann, so wenig wird es auch unsern Weltweisen glücken, ihre Herrschaft über Tirol zu verewigen. Auch hier gilt der bekannte Spruch: N pur si move!

Darwins Theorie der Entstehung der Thier- nnd Pflanzensormen.

Oll tdö oriZill ot' Species Oll. varnill. Zeugnisse für die Stellung des Menschen in der Natur. Von Thomas Henry Huxley. Aus d. Engl. von I. V. Carus.

1.

In der Organisation der Thiere und Pflanzen macht sich ein merkwürdiger Dualismus bemerklich. Sie ist einerseits den gcsammten Lebcnsbedingungen jedesmal in sehr vollkommener Art angepaßt, wie es a priori zu erwarten ist; denn ohne diese Anpassung wäre das Bestehen der lebenden Wesen einfach un­möglich. Anderseits läßt sich aber die Form und Anordnung der Organe, das, was man Bauplan nennen könnte, keineswegs ganz allein aus Nützlichkeitsrück­sichten erklären. Das Wesentlichste der Formen, das Ureigcnthümliche der verschie­denen Thier- und Pflanzengestalten ist unabhängig von der Rücksicht darauf, ob sie zufällig im Wasser oder auf trockenem Lande leben, ob sie unter niederen oder hohen geographischen Breiten geboren werden. An dem einmal gegebenen ty­pischen Charakter tritt vielmehr die Anpassung an die äußeren Bedingungen der Existenz als ein Secundäres, nur Modificirendes auf, aber doch so, daß auch diese Adaptationen wieder mit der Grundform innig Harmoniren und sie gewissermaßen durchdringen. Gleichnisse zur Erläuterung des eben Gesagten ließen sich in Menge finden, aber sie leiden gerade in diesem Falle zu sehr an dem bekannten Vorwurs der Gleichnisse; doch wählen wir wenigstens eines. Ein Messer, ein Scalpell, eine Lanzette, ein Dolch, ein Degen, ein Schwert sind sämmtlich nach derselben Grundform gebildet, Griff und Schneide sind ihnen gemeinsam; aber jedes dieser Werkzeuge ist einem anderen Zweck an­gepaßt, die einen zu verschiedenen Arten des Schneidens, die anderen zum Stich und eine dritte Sorte zu Stich und Hieb bestimmt, dabei ist noch auf Ort und Zeit der Verwendung Rücksicht genommen und den Anforderungen der Be-