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Nationalökonomische und staatsrechtliche Literatur.
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Der letzte Abschnitt äußert sich über dieBegründung des Gleichgewichts im Staatshaushalte." Dazu ist geboten, daß das Erbübel des chronischen Deficits aufhöre. Jahr für Jahr wurde bisher bedeutend mehr ausgegeben als eingenommen; der Aussall wurde durch Anleihen und Papiergeld gedeckt. Anleihen bekommt man nicht mehr; die Noten sind entwerthet, alles Vertrauen ist geschwunden. Unerläßlich ist die Herstellung des Vertrauens durch Herstel­lung der Valuta und des Gleichgewichts zwischen Einnahmen und Ausgaben. Dies ist nur zu hoffen bei wirklicher Evntrole des Haushalts durch eine Lan­desvertretung, und durch kräftige Entwickelung der Production. Darum schließt der Abschnitt, welcher die fortschreitende Zerrüttung der Finanzen aus Vorlagen des Ministeriums übersichtlich darstellt, mit dem Satze, daß die östreichischen Finanzprobleme nur politisch und finanziell zugleich gelost werden können. Die Schrift lehrt nichts Neues, sie bringt aber aus Gutachten und Vorlagen brauch­bares Material; mehr war von Herrn Dr. Höft'e»s Art Bücher zu machen nicht zu erwarten.

Zommes Nasus.

Ein Beitrag zur deutschen Literaturgeschichte.

Die Veranlassung zu dem nachfolgenden kleinen Aufsätze bietet uns eine Stelle aus der vor Kurzem erschienenenUebersicht der Geschichte der deutschen Dichtung von Karl Gödecke". Es heißt dort wörtlich.Johannes Nas, Nasus soll ein Schneider aus Franken gewesen sein, der im Barfüßertloster zu Mün­chen gearbeitet und sich dann der Theologie gewidmet habe. Er wurde Bar­füßer und wie es scheint Lehrer an der Hochschule zu Jngolstadt. Fischart nennt ihn im Bienenkorb Suffragan und Weihbischos. Gcburts- und Todesjahr sind unbekannt. Seine Gegner, die er durch rücksichtslose Angriffe reizte, gefielen sich darin ihn seines Handwerks wegen zu schmähen und mehr zu verhöhnen als zu widerlegen. Das Studium seiner in Norddeutschland seltenen Schriften würde auch hier wie bei Murner ergeben, daß Nasus vi el bedeutender war als Witzeleien über ihn glauben machen. In manchen seiner Schriften erscheint er, wenn auch nicht Fischart, doch Nigrinus vollkommen gewachsen." Schließlich zählt Gödecke drei Werke von ihm aus.