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Philosophische Literatur.
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hauptsächlich Kant als ihren eigentlichen Begründer bekämpft, vergißt er. daß eine Lehre, welche das Wesen der Dinge für gar nicht erkennbar hielt, sondern über die Grenzen der menschlichen Erkenntniß hinaus in ein transcendental- ideales Gebiet verwies, der Materie gar keine Concessionen machen konnte. War ja doch nach Kant das ganze Erscheinungsgebiet ein Resultat unserer subjcctiven nach Zeit, Raum und angcbornen Ideen bestimmten Auffassung.

Will nun der Verfasser seine Vermittlung durchführen, so kommen seine eigenen Ansichten in einen auffallenden Gegensatz zu einander. Er will es mit den Dynamikern. die ihm imponircn. durchaus nicht verderben und faßt die Materie als Producte von Kraftwirkungen, als Ausdruck von Kräften oder als Resultat eines wirkenden Gesetzes auf. Nichtsdestoweniger aber macht er den Atomisten folgende Concession:

Wir nehmen einen wirklichen Stoff an, der das Substrat wirklicher Kräfte oder Kraftwirkungen ist einen Stoff also, der nicht blos ist, sondern auch Kraft hat und wirken kann durch diese, und nicht durch seine bloße Form und Existenz, wie eine extreme Atomistik will; und wiederum einen Stoff, der wirklich ist und cxistirt und nicht bloß gewirkt wird durch Kräfte, wie eine extreme Dynamik will/' Wie ist dieser Widerspruch auszugleichen? Ist es aber dem Verfasser nicht gelungen, i» diesem ersten Gegensatz von Kraft und Stoff eine befriedigende Lösung zu finden, wie wird er es in der künftigen Naturphilosophie, die er uns verspricht, anfangen, um die viel höheren Gegen­sätze, ^des Organischen und Unorganischen, der Teleolvgie und der blinden Naturgewalt u. s. w. auszugleichen?

M. Br.

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Neue Literatur der deutschen Geschichte und Alterthumskuude.

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Geschichte des Ritters Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand und seiner Familie. Nach Urkunden zusammengestellt und herausgegeben von Friedrich Wolfgang Götz Graf von Bert ichingen-Rossach. Mit 10 lithogr. Taf. Leipzig, F. A. Brockhaus. 1861.

Die Freude Einzelner an der Vergangenheit des eigenen Geschlechts hat der historischen Literatur auch in den letzten Jahren mehrere nicht werthlose Monographien verschafft. Zumal die alten Familien des deutschen Adels haben ihre Blicke mit besonderer Liebe früheren Jahrhunderten ihres Ge-