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Die Milizen und Lanzknechte des griechischen Alterthums.
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Truppen wurden von besonderen Fechtmeistern unterwiesen und einexercirt, beschäftigten sich außerdem mit der Zubereitung der Mahlzeiten, mit Opfern und Spielen zur Feier heimischer Feste und hatten bei lustigen Gelagen ,hre Freude an Spaßmachern und mimischen Tänzern. Die Beute, besonders der Erlös aus den Gefangenen, wurde nach Abzug der allgemeinen Ausgaben nach Beendigung des Kriegs an die Soldaten vertheilt. Die Griechen thaten dies, als sie das Schwarze Meer erreicht hatten. Manchen, die aus Beutegier und Abentheueilust ausgezogen waren, glückte es. viel Geld zusammenzuraffen. Sie kamen dann in ihre Heimath zurück und verpraßten gewöhnlich den Ge­winn schneller, als er ihnen zugefallen war. Durch ihr Gebühren wurden sie eine stehende Charakterfigur der Bühne. Sie renommiren gewaltig mit ihren Heldenthaten, sind tölpelhaft und bilden sich ein, beim schönen Ge- schlecht Furore machen zu müssen. Sie fallen den Parasiten als leichte Beute zu, haben meist Unglück in der Liebe und werden überhaupt, wie auch der glorreiche Hauptmann Pyrgopolinikes des Plautus. gefoppt, gerupft und end­lich auch geprügelt. H. G. -M' z-,)6sir> chii .»»^«.-S /n»,ch<n,m Mi.ul .chft mW»«» il-!,»iw<!MM6

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Die Symbolik in der deutschen Mythologie.

Die Wissenschaft von der deutschen Mythologie, d. h. die kritische, me­thodische und systematische Erforschung des mythologischen Stoffes der germa­nischen Ueberlieferung ist bekanntlich von allen historischen Wissenschaften die jüngste: erst wenige Jahrzehnte ist es her. seit Jakob Grimm den großartigen Grundbau derselben entworfen hat. Schon diese Jugend unserer Disciplin macht es rathsam. vorerst noch immer Stoff zu sammeln, und die freilich viel mehr glänzende und verlockende Thätigkeit des Erklärcns und Construirens noch auszusetzen. Aber mehr noch als die Neuheit der Disciplin drängt hiezu die eigenthümliche Beschaffenheit ihrer Quellen. Diese bsstehen nämlich zum allergeringsten Theil aus festen schriftlichen Aufzeichnungen, zum allergrößten Theil in lebendigen Sitten, Sagen, Aberglauben, Gebräuchen, welche erst gesammelt, abgelauscht, beobachtet sein wollen. Schriftliche Aufzeichnungen in größerem Umfang haben wir nur in der Edda und den nordischen Sagen, und dieselben beziehen sich lediglich auf die nordische Mythologie, deren