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Erinnerungen eines Veteranen aus den Feldzügen von 1806 und 1807 : 1. Die Schlacht bei Jena und die große Retirade.
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Erinnerungen eines Veteranen nns den Feldzügeu lwn

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1. Die Schlacht bei Jena und die große Netiradc.

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-.-! -Am 25. Mai des Jahres 180K schwur ich Sr. Majestät dem Könige >den Eid der Treue, nicht zur Fahne, weil der TruppentlieU. bn welchem ich als gefreiter Corpora! eingetreten war. keine Fahne hatte; sondern auf den Sädei des Offiziers. Lieutenant von Rudorf, der mir die Kriegs-Artilel vorgelesen hatte, und den Eid abnahm. Ich war vor einer Menge von Perbrechen gewarnt worden, deren Begehen mit Spiesruthenlnufen und Todtsebicßen bestraN wurde, wovon ich in meiner, kindlichen UnerfahrenbeU keinen Begriff lMte.

Es war die Leibcompagnic des Füsilier-Bataillons v. Pelet in der nie- derschlesischen Füsilierbrigade, in welche ich als gefreiter Korporal von dem General angenommen war, die Compagnie wurde vom Bruder meines Ba­ters commandirt. der als Premierlieutenant bei dem Bataillon stand ein Borzug für rhu, da die Compagnien der Stabsoffiziere sonst nur von Stabs- Capitäns commandirt wurden. Ick war vierzehn Jahre acht Monate alt und maß 4 Fuß 8 Zo i, war' also sehr klein und außerdem so schwächlich, daß mir ein eigenes tlcmes Gewehr gegeben wurde, um damit das Exereiren zu erlernen. Nach sechs Wochen, wo ich ausexcercirt war, mußte ich , ehe ich zum wirkliche» Dienst herannezogen wurde, dem General vorexercimn und, mich selbst connnnndnend, nicht nur alle Griffe mit dem Gewehr, son­dern auch alle Wendungen und Marscharten machen. Diese Lorstellung ging so glücklich von Statten, daß ich belobt wnrde und von meinem Compagnie- Chef, dem General selbst, eine Gratifikation von..einem doppelten Friedrichs-

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Nun that ich die erste Wache als Genreiner auf der Hauptwacht, .die ein Ossizier bezog, und hatte den Posten vor dem Gewehr, um fortwährend unter Aufsicht des Wachtcommandanten zu sein. So klein inein Gewehr auch war. wurde n mir doch dasselbe bei dem zweistündigen Schildwachtstehn lelu schwer, so daß meine Kameraden, die dies längst überstanden und alle älter und größer waren , sich auf meine .Nosten gehörig belustigten. Drei solcher Wa­chen wurden nebst den damit verbundenen nächtlichen Patrouillen ganz glück- 'lich überstanden, so daß ich für würdig befunden wurde, deu Unteroffizier­dienst zu versehen,

'Kaum waren so drei Monate verflossen, als plötzlich die Ordre >>u Mo­bilmachung eintraf. Bon, 16. August an waren wir mobil, und am 80.