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Das industrielle Deutschland als Uebergang aus dem humanistischen zum frei bürgerlichen und nationalen.
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einseitig humanistischen Periode zu seiner Verwirklichung kommen. Denn das echte Berufsleben erst gibt ebenso die wahre materielle Volkskrast, wie es doch über den äußerlichen Nützlichkeit^- und Erwerbsgeist zugleich erhebt und eben, sosehr den Sinn für gleichmäßig menschliche Ausbildung, als andererseits die * volle Eigenthümlichkeit und selbständige Kraft der besonderen Zweige des Volkslebens herstellt. In diesem Rechtsgesetz allein ist die moderne Hoch- stcllung der Arbeit mit jener Wahrheit des antiken Lebens, das die bloße Er­werbsarbeit als unwürdig betrachtete und vielmehr im politischen Leben und der menschlich schönen Ausbildung die Bestimmung des Bürgers fand, inner­lich vereinigt. Denn die organische Berufsarbeit erst (nicht die einseitige Er­werbsarbeit) hat allgemein politische d. h. auf die ganze Gemeinschaft be­zügliche Bedeutung und Würde und ist selbst die Grundlage des frei politischen Lebens, Pl.

Nationalökonomie Literatur.

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1) Die Nationalökonomie oder Allgemeine Wirthschaftslehre. Für Ge­bildete aller Stände, insbesondere für den Kaufmann, so wie zum Gebrauch in Akademieen, Handels- und Realschulen gemeinfaßlich dargestellt von Albert E. Fr. Schäffle, Doctor der Staatswisscnschaftcn. Leipzig 1861.

Das Buch, bildet den zehnten Band von Otto Spamers kaufmännischer Bibliothek und genießt dadurch vor vielen andern Büchern den Vortheil, daß es wirklich in den Leserkreis dringt, für den es bestimmt ist. Der Verfasser verhehlt sich die Schwierigkeiten des Versuches nicht, die Nationalökonomie für den Gebrauch der Kaufleute wissenschaftlich darzustellen, der Schule und dem gemeinen Sprachgebrauche zugleich gerecht zu werden, Kürze mit Vollständig­keit, strenge Methode mit angenehmer Darstellung zu verbinden. Das Lesen machte uns den Eindruck eines fortgesetzten Ringens mit den erkannten Schwie­rigkeiten, welches im Anfange wenig Erfolg verspricht. Im Kampfe aber wach­sen die Kräfte, und wäre der Anfang wie das Ende, so würden wir den Ver­such als gelungen betrachten. Wäre es dem Verfasser vergönnt gewesen, sein erstes Manuscript von der ungeduldig harrenden Presse zurückzuhalten, eine Zeit­lang liegen zu lassen und dann noch einmal mit Muße durchzuarbeiten, so