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Bilder aus der deutschen Vergangenheit : Fortüne eines Bürgerlichen nach dem dreißigjährigen Kriege.
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ihn, die Gicht quälte ihn jahrelang und hielt den Reiselustigen, den selbst Weib und Kind nicht in den Kreis stiller Häuslichkeit gebannt hatten, an den Sorgen­stuhl gefesselt. In dieser Zeit schrieb er den Kindern seine Biographie nieder, verfaßte die Erzählungder Edelmann." welche erst nach seinem Tode ohne seinen Namen erschien, und gab eine Sammlung von Sentenzen unter dem Titel: Guter Gedanken drei Tausend heraus. Als er am 1. März 1686 starb, hinterließ er eine Tochter Anna, welche sich mit einem Herrn von Gladis ver- heirathete, und einen Sohn Alexander. Den Sohn trieb derselbe unruhige Drang, welcher dem Vater seine Erfolge verschafft hatte, im Leben umher; aber sein Glück war nicht dasselbe. Auch er studirte und versuchte sich im Kriege, kehrte heim und übernahm ein kleines Gut, das Erbe seiner Schwester, aber er hastete nicht an der Scholle, und verlor sich wieder im Volke. Es ist wahrscheinlich, daß er die Erzählung seines Vatersder Edelmann" zum Druck gegeben, und nicht unmöglich, daß er den Roman, derSchlesische Robinson" geschrieben hat.

Das Leipziger Gewandhaus im Winter 1859-60.

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Ueber neue oder hier seltener ausgeführte Jnstrumentalwerke ist nicht viel zu berichten. Daß es nur wenige sein konnten, geht aus der immer zum Gewohnten und Nächstliegenden zurückgreifenden Bequemlichkeit und dem ein­engenden Sichabschließen gegen alles diesem Kreise scheinbar ferner Liegende, allerdings aber auch aus den Zeitverhältnissen hervor.

In einer neuen Symphonie von W. H. Veit (als Verfasser recht tüch­tiger Streichquartetten nicht unbekannt) stand der Erfolg mit der guten Ab­sicht nicht auf gleicher Stufe, wenn man auch den höheren Grad von Ge­sinnungstüchtigkeit keineswegs verkennen will, den das Wagniß nach Beet­hoven und Schumann noch eine Symphonie zu schreiben, namentlich bci einem Liebhaber voraussetzen läßt. Abgesehen von der in den ersten Sätzen fühlbaren Beeinflussung durch Mendelssohns Empfindungsweise und Manier gegen das Ende ist Schumann das Muster fehlt auch der durchgebildete leitende Gedanke, der die Symphonie erst zu einer Tondichtung macht. Die einzelnen Sätze der Symphonie aber haben nicht Kraft und Ursprünglichkeit ge­nug, um über den Maugel des Zusammenhanges im Ganzen zu erheben; ebenso entschädigt gute Kenntniß des Satzes und Orchestereffects, wie man sie dieser Arbeit gern zusprechen mag, noch nicht für den Mangel eig-