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ob der Bundcsgeneral nach Straßburg oder nach der Champagne vorrücken soll, während es dem separat-preußischen General mit den sieben unabhängigen Corps freisteht, nach Gutdünken da oder dorthin zu marschircn? Ist das nicht ein bodenloser Unsinn? — Was also wollen diese Patrioten? Das bloße Geschrei nach Einigkeit ist ein nichtssagendes Geschrei, wenn man nicht weiß, worüber man sich einigen soll, — Ebenso thöricht ist es, von der Stunde der Gefahr eine plötzliche Eingebung zu erwarten; in vier Wochen kann die Niederlage Deutschlands entschieden sein. — Jetzt, im Frieden muß die Einigung erfolgen, sie muß als organische Abänderung einer praktisch unausführbaren Bestimmung erfolgen. Alles andere, Volksvertretung am Bund, Bundesgericht u. s. w. ist dagegen gleichgiltig.
Erfolgt die Einigung nicht, was soll dann geschehn? — Herr v. Borries hat offen ausgesprochen, was Viele denken, die überhaupt denken. Ein Schrei der Entrüstung hat sich erhoben; gut, wir wollen gern mit einstimmen. — Aber mit Adressen und Erklärungen ist nicht viel gethan; statt zu schreien soll man lieber denken. — Was wird, was kann geschehn, wenn die Einigung über die Reform unserer Militärverfnssung nicht erfolgt? — Ein allgemeines Llmve qui xeut! das würdige Schauspiel, daß unsere Negierungen wetteifernd in Paris antichambrire». wer etwa der Begünstigte sei. — Gern glauben wir, daß noch heute die meisten unter ihnen mit gerechter Entrüstung den Gedanken von sich weisen; aber noch einmal, wenn die Katastrophe eintritt, und Deutschland ist wehrlos, was bleibt ihnen übrig? — l-j-
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Bilder ans der deutschen Vergangenheit.
Fortüne eines Bürgerlichen nach dem dreißigjährigen Kriege. Die Unruhe, welche durch den langen Krieg in die Seelen der Deutschen gekommen war. arbeitete noch länger allein halbes Jahrhundert nachher fort. Ueberall erschienen die gewohnten Verhältnisse der Heimat eng, freudlos, drückend. Dem verarmten Volke lag Handel und Verkehr nieder, roh waren die Sitten, schwer der Kampf um die Existenz. Mit Sehnsucht und Neid schaute der Bürger auf das Leben der Vornehmen und Reichen. Adlige Geburt und Geld waren in ganz anderer Weise als jetzt die Schlüssel, welche die Lusthäuser irdischer Ergötzlichkeit öffneten. Zwar das Universitätsstudium half auch noch dazu, in einen privilegirten Stand zu versetzen, zuweilen den
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