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Von der preußischen Grenze.
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katholische Kirche in keiner Weise molcstirt; ihre schädlichen Wirkungen durch die vom Staat garcmtirte Freiheit jedes Einzelnen, sich der Kirche zu entzieh«, paralysirt. 2n derselben Weise die Sectcn, sofern sie nicht die Criminaljustiz gegen sich aufrufen. Neue Associationen (industrielle, adlige, bürgerliche jeder Art) unter denselben Be­engungen geduldet.

6) Unabhängigkeit der Gerichte durch strenges Festhalten des Ancicnnctäts-Sy- stems.

7) Ausmerzung der blosGutgesinnten" aus der Bureaukratie, deren Befug­nisse sich durch die obengcdachten Punkte freilich sehr gemindert haben (einige Pen­sionen mehr wird der Staat ertragen); Herstellung des alten Systems der Beför­derung nach Einsicht und Gcschicklichkeit; die technischen Zweige sind von der Partei- Achtung der höheren Regionen ganz ausgeschlossen; dagegen strenge Einheit in den allgemeinen Maßregeln der Verwaltung, und Aufhebung jeder Art von Autonomie von Seiten der verschiedenen Polizeipräsidenten. ( Schillcrfest!)

8) Entschiedenes Princip der Handelspolitik, damit der Einfluß Preußens im Zollvereine (wie sehr sich auch dessen Umfang einschränken möge!) ein wirklicher sei. Denn Einfluß hat nur, wer folgerichtig etwas will.

9) Strenge Controlle gegen den Bundestag, daß er seine Befugnisse nach keiner Seite hin aus Gründen des dien xublio überschreite; Förderung desselben, N>o es eine Pflichterfüllung gilt. Wenn Deutschland in Preußen den Hort des Rechts sieht, wird das Mißfallen am berlinischen Dialcct sich allmälig legen. Ein weiteres Haschen nach Popularität hat Preußen nicht nöthig. -j- 5

Literatur.

Die Ostsee und ihre Küstenländer, gcschildcrt von Anton von Ehcl. Leipzig, Lorck. Es ist von großem Interesse, von einem sachkundigen Mann diesen nach verschiedenen Staatcngruppen auscinandcrfallenden Ländcrcoinplcr in seinem innern Zusammenhang dargestellt zu sehen. Der erste Theil enthält die Geschichte

Ostseehandels von den Phöniciern an bis auf unsere Zeit, in einer zweck­mäßigen Uebersicht. Darauf folgt eine hydrographisch-naturhistorische Darstellung d" Ostsee, eine Schilderung des thierischen Lebens in derselben, ihrer Productioncn Und des dazu gehörigen Flußnctzcs. Der zweite Theil behandelt die Einzelheiten, ium Theil sehr eingehend und selbst anziehend geschildert; die dänischen, deutschen, russischen und schwedischen Ufer. Wenn die geographische Eintheilung zum Grunde