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Literatur.
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in der er sich bewegt, ist leider wieder so ungesund als in den letzten Werken! er spielt in den Zeiten vor dem Ausbruch der ersten französischen Revolution und schil­dert die Greuel der Aristokratie, die den Haß des Volks erregten. Diesmal soll der Umfang des Ganzen nur die Hälfte von dem betragen, was Dickens sonst gibt, d. h. zwei Bände; nach dem Erscheinen des zweiten gehn wir ausführlich dar­auf ein. t.

Von Coburg, dem nunmehrigen Mittelpunkt des in Frankfurt begründeten Na- tionalvercins, geht uns Nachstehendes zur Veröffentlichung zu:

Aufforderung

zum Eintritt in den deutschen Nationalverein.

Da dem deutschen Nationalvcrein die nach den Gesetzen der srcien Stadt Frank­furt zu dessen Eröffnung daselbst erforderliche polizeiliche Genehmigung versagt worden ist, so hat der gewühlte Ausschuß der ihm im Statut ertheilten Besugniß gemäß dc» Sitz des Vereins in die Stadt Coburg verlegt und allen erforderlichen Formalitäten genügt.

Derselbe eröffnet daher seine Wirksamkeit mit dem heutigen Tage und hat zu seinem Vorstande den Gutsbesitzer von Bennigscn aus Hannover, als Vorsitzen­den, den Rechtsanwalt Fries in Weimar und den Rcchtsanwalt Streit in Co­burg erwählt und dem Letzter« die Geschäftsführung übertragen. Demnach sind alle Zuschriften und Zusendungen für den Verein an den genannten Geschäfts­führer nach Coburg zu richten.

Die Beitrittserklärungen zu dem Verein erfolgen durch Unterzeichnung des Sta­tuts. Exemplare des letzter», so wie der erforderlichen Jnstruction, sind bei sämmt­lichen Ausschußmitgliedern niedergelegt, welche davon auf Erfordern jederzeit mit­theilen.

Indem der Ausschuß bemüht sein wird, die nationale Bewegung in unserm Vatcrlande, deren festen Kern zu bilden der Verein bestimmt ist, innerhalb der gesetzt lichen Bahnen ihrem Ziele zuzuleiten, darf er sich bei dieser schwierigen, die größte Ausdauer und Hingebung erfordernden Aufgabe der offuen und mannhaften Mit­wirkung aller Vaterlandsfreundc versichert halten. Denn das darf von jedem gefor­dert werden, dem es um die große Frage der nationalen Existenz wahrhast Ernst ist, daß er den Muth habe, für dieselbe mit Entschiedenheit cinzustehn und sich seines gesetzlichen Rechtes hierbei ohne Scheu zu bedienen.

In diesem Sinne wird das deutsche Volk das hoffen wir mit Zuversicht den Grad von sittlicher Kraft und politischer Reife bekunden, ohne welchen die ganze Bewegung der Berechtigung entbehrt und die hohen Güter der Ehre, Freiheit und Selbständigkeit des Vaterlandes niemals errungen werden können. Coburg, den 18. October 1859.

Der Ausschuß des deutschen Nationalvereins, v. Gemngsell, Vorsitzender.

Verantwortlicher Redacteur: v. Moritz Busch Verlag von F. L. Herdig

in Leipzig. Druck vcm C. E. Elbert in Leipzig.