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desto größer; es ist groß durch seinen evangelischen Geist. — So schließt Muston sein Werk: I/Isi-aöl Äe-s ^Ixes etc.
Seitdem Religionsfreiheit herrscht, breitet sich der Protestantismus in Sardinien immer mehr aus und auch in dem Theil der Lombardei, welcher im letzten Frieden diesem zugefallen ist. wird das überall der Fall sein und so auch überall der finstere, mittelalterliche Geist der Verfolgung gebannt werden, welcher von Rom ausgeht; der Geist der Zeit ist mächtiger als er.
Schr.
Die Insel Wnnger-Oge.
i.
Von den Ufern Hollands bis zur Mündung der Weser zieht sich in bogenförmiger Linie, immer in gleicher Entfernung von der Küste, eine Kette von Inseln hin, die meist dem Königreich der Niederlande und Ostfriesland, also Hannover, angehören. Den ostsriesischen Inseln, welche die Namen Borkum, Zuist, Norderney, Baltrum, Langer-Oge und Spiker-Oge führen, schließt sich östlich die vldenbmgische Insel Wanger-Oge an. Weiter ins Meer hinausgerückt folgt dann der rothe Felsen von Helgoland, der vor den Mündungen der Weser und Elbe Wache hält. Diese Inseln und Eilande scheinen von der Natur wie Schanzen aufgeworfen, um den wilden Sturmlauf des Oceans zu brechen, und wirklich leisten sie, im Verein mit den am Küstensaum erbauten Deichen, nicht geringe Hilfe. Gleichwol wird die Abwehr derselben oft genug vor der Gewalt der Nordweststürme zu Schanden. Ein Blick auf die Karte zeigt die furchtbarsten Einbrüche des Meeres in das Land, die aus einer uns noch zugänglichen Zeit stammen: die Zuyder-Zee in Holland, den Dollart in Ostfriesland und den Jahdebusen im Herzogthum Oldenburg. Von Jahr zu Jahr verlieren die genannten Inseln an Widerstandskraft, und jene äußersten Bollwerke des Festlandes schwinden sämmtlich, langsamer oder schneller, dahin. So bleibt uns Deutschen wenigstens der leidige Trost, daß unsere den Briten zugefallene Insel Helgoland auch diesen nicht verbleiben, sondern unter der Hand eines höhern Herrn zerbrechen wird, um dann niemandem mehr anzugehören.
Erwägt man die Lage dieser Inseln und ihre seit Menschengedenken fortgesetzte Zerbröckelung, so liegt der Gedanke nahe, daß sie zu einer Zeit, von der wir keine Kunde haben, einen Theil des Festlandes bildeten, und also nichts als Küstentrümmer der nordwestdeutschen Ebene sind — verlorene Posten,