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Die deutsche Händelausgabe.
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schmack geschehen. Dabei sind sie gut spiclbar, also in allen Beziehungen ihrem Zweck entsprechend.

Einem jeden Werk sind kurze Nachweise über seine Entstehung, Benutzung der Quellen und dgl. beigegebcn. Sie genügen in ihrer kurzen und bestimm­ten Fassung vollkommen, der Vorredner einer solchen Ausgabe hat nur auf das Werk sich beziehende positive Facta zu berichten, weiter nichts, beson- ders keine Kritik auszuüben, gleichviel ob zutreffend oder verfehlt. .Wir wollen nur das Werk haben, und keine Meinung darüber, wie wir sie uuter andern im letzten Bachband (kleine Messen) in Seite 17 der Vorrede, Zeile 21—26 von oben finden. Am Anfang der Seite sagt die Redaction selbst, daß sie zu Lob und Tadel ihres herzustellenden Werkes eigentlich nicht befugt sei. Wir wollen ihr nicht widersprechen.

Schließlich sei noch bemerkt, daß beide erstbesprochenen Gesangwerke sehr bescheiden in ihren Anforderungen an die Anzahl der ausführenden Kräfte sind. Ein jeder kleinere Gesangverein, der einen allerdings guten Chor von vierzehn bis sechzehn Personen zusammenbringen kann, reicht vollkommen für die Besetzung der gar nicht aus Massenbetheiligung berechneten Chöre aus. Die Solosätze verlangen allerdings gut geschulte Sänger, wenn auch nicht grade außerordentliche Kräfte. Ganz ohne Kürzungen in den Solosätzen wür­den ohnehin beide Werke, besonders das Oratorium, kaum gegeben werden können. Auch die Instrumentation ist bei aller Einfachheit doch voll und reich genug, ohne einer Ausfüllung (höchstens mitunter durch die Orgel) oder Ueberarbeitung zu bedürfen. Zwei Oboen uud einige Geigen, Violen und Bässe sind hinreichend zur Besetzung. Diese wenigen Mittel und ein mäßiger Saal genügen vollkommen, um beide Werke zur ganzen Wirkung zu bringen. Hoffentlich werden sie in Familien- und andern Vereinen recht bald an Stelle der unendlichen vierstimmigen Lieder und andern herkömmlichen Gesänge treten; die durch den höheren und reineren Genuß unzweifelhaft herbeigeführten guten Einwirkungen auf den Geschmack werden nicht ausbleiben. D.

Eine Wallfahrt nach Jerusalem.

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Nablus. — Die Ebne Esdrelon. — Nazareth. — Der Karmel. Mit dem Haramplatz und seinen Moscheen war die Reihe der Dinge, die sür mich in Jerusalem Sehenswürdigkeiten waren, erschöpft, in dem oben-