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Die Kriegsfrage für Preußen und Deutschland.
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Officiell ist über die Resultate der Sendung Willisens noch nichts be­kannt geworden. Sollte es wahr sein, daß Preußen durch dieselbe in größere Abhängigkeit von dem Wohlwollen Oestreichs zu kommen beabsichtigt hatte, so würde uns ein Mißlingen derselben als Gewinn erscheinen.

Wie aber auch Oestreich und die aufgeregte Presse Süddeutschlands drän­gen mögen, dreierlei soll Preußens Regierung festhalten:

1) In dem gegenwärtigen Stadium der Verhandlungen darf Preußen und der Bund keinerlei Garantie der östreichisch-italienischen Lande übernehmen.

2) Preußen darf den Oberbefehl über das Bundesheer, diese chaotische Masse tüchtigen Materials nicht übernehmen, wenn ihm nicht zugleich die Leitung der diplomatischen Verhandlungen des Bundes mit den auswärtigen Staaten übertragen wird.

3) Preußens Hilfe wird um so Wünschenswerther werden, je weniger sich dasselbe beflissen zeigt, seine Hilfe cntgegenzutragen. Wenn Oestreich, wie es gedroht haben soll, in drei Wochen beim Bunde seine Anträge stellt, dann wird, so scheint uns, Preußens einfache bundesfrcundliche Erklärung genügen, es könne die Aufstellung einer Bundesarmee am Rhein nur dann vornehmen und den übrigen Bundesmitgiiedern gestatten, wenn ihm, Preußen, durch Ueber- tragung des Oberbefehls und der diplomatischen ^Verhandlungen die Bürg­schaft gegeben werde, daß der Krieg einmüthig und energisch für deutsche Zwecke geführt werde. Für dieses Ziel wolle es selbst nicht drei, sondern neun Armee­corps und seine gcsammten Kräfte einsetzen. Werde ihm diese Bürgschaft nicht gegeben, so werde es jede militärische Demonstration des Bundes am Rhein als ernste Gefahr für Deutschland und sich selbst betrachten, und dieselbe zu verhindern wissen. ?

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Bart und Mantel.

Wer nicht blos an einen historischen Christus, sondern auch ein histori­sches d. h. in Beziehung auf Dogma und Cultus sich allmälig entwickeln­des Christenthum glaubt, wessen Geist nicht befangen, wessen Kopf nicht wirr genug ist. um Christenthum und Kirchenthum überhaupt und schlechthin schon für Einunddasselbe zu halten, weil der tagtägliche Gebrauch uns leider da­zu zwingt, das eine ohne weiteres für das andre zu setzen, wer schließlich überhaupt noch sähig ist. den Theil vom Ganzen, den Zweig vom Stamm