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Die Verträge mit China und Japan und der deutsche Handel. 1.
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general Aqmrviva wünschte für sie eine unverzügliche Zusammenkunft mit dem Papst. Aber Gregor der Achte meinte, daß die Würde des/heiligen Stuhls ein anderes Verfahren erheische. Sie wurden in Viterbo von einem präch­tig geputzten Neiterzug empfangen und in feierlicher Procession nach dem Je- fuitenhaus in Rom eskortirt, in dessen Kirche sofort ein Tedeum gesungen wurde. Am folgenden Tage geleitete sie ein noch glänzenderer Zug, in wel­chem der römische Adel, päpstliche Soldaten und Kammerherren, die Kutschen der Gesandten von Frankreich, Spanien und Venedig figurirten, unter Musik und Kanonendonner nach dem Vatican, wo die Prinzen den Papst und die Cardinäle versammelt fanden und nachdem sie ihren Auftrag ausgerichtet, die Ehre hatten, dem heiligen Vater die große Zehe zu küssen und ihm, als er sich entfernte, die Schleppe nachzutragen. Gregor der Achte starb wenige Tage nachher, aber sein Nachfolger Sixtus der Fünfte bewies sich gegen die Gesandten Japans nicht weniger gnädig. Sie durften bei seiner Krönung die Stangen seines Baldachins tragen, ihm als er dann die erste Messe als Papst las, das Becken halten, in dem er sich die Hände wusch, und wurden schließlich von ihm zu Rittern vom goldnen Sporn geschlagen, wobei Se. Heiligkeit ihnen Schwert und Kette umhing, während die Gesandten von Frankreich und Venedig ihnen die Sporen anschnallten. Von Rom besuchten sie Loretto, dann Venedig, Mailand und Genua, wo sie sich nach Barcelona einschifften. In Madrid hatten sie, eine zweite Audienz bei Philipp dem Zweiten, dann gingen sie nach Lissabon und von hier im April 158« in ihre Heimnth zurück, welche sie nach zwei Jahren erreichten, so daß sie sechs Jahre entfernt gewesen waren.

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Aus Oberitalien.

Für eine bloße Demonstration scheinen die in so großartigem Maßstab unter­nommenen, mit einem immensen Kostenauswand verbundenen Rüstungen und son­stigen Vorbercitungsmaßrcgeln, welche weder diesscit noch jenseit des Ticino auf­hören, viel zu ernst zu sein. Sardinien macht kein Hehl daraus, daß es gegen Oestreich einen Kampf aus Tod und Leben wolle, in welchem es auf den Beistand Italiens und Frankreichs rechnet, und mag auch der Entschluß Napoleons des Dritten noch nicht endgiltig gefaßt sein, so bleibt es doch Angesichts der zwei in Italien einander schlagfertig gegenüberstehenden Armeen verzeihlich, wenn viele hier «n Ort und Stelle den Krieg für unvermeidlich halten.

Grenzboten I. 18L9, , «5