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Josephus und der jüdische Krieg.
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gung seines Vaterlandes den Tod zu finden, aber wir würden dann um ein sehr interessantes Buch ärmer sein.

Der natürliche Sohn.

Mit der Productivität unsers Theaters steht es so schwach, daß wir wie­der in der Lage sind, zu den ersten besten pariser Fabrikaten zu greisen, um nur überhaupt etwas Neues zu haben. Es war schon einmal so, und man hat sehr lebhafte .Magen darüber gehört, daß sich das deutsche Publicum mehr an Scribes Lustspielen ergötzte als an den einheimischen Producten. Damals aber hatte die Klage keinen rechten Grund, denn so viel man an Scribe aus­setzen mochte, seine Stücke waren immer noch viel besser gearbeitet, als was bei uns geschrieben wurde, und er führte seine Zuhörer in die gebildete Ge­sellschaft ein, aus der sich unser Theater mehr und mehr entfernte. Was uns aber heut aus Paris geliefert wird, ist in doppelter Beziehung verwerflich: es schildert uns die ekelhaftesten Zustünde und es ist im schlechtesten Sinn des Worts gemacht; es hat durchaus keinen Grund seiner Existenz, als daß es den heimlichen Gelüsten des Pöbels schmeichelt. In diese Gattung gehört die Fiammina. die, so viel wir wissen, über alle deutsche Theater gegangen ist. obgleich sie nichts Anderes enthält, als eine verschlechterte Auflage von Men­schenhaß und Reue; in diese gehört ebensalls der natürliche Sohn von dem jüngern Dumas, dem eifrigen Nachfolger seines Vaters, der jetzt der eigent­liche Beherrscher der pariser Bühne geworden zu sein' scheint.

Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Dumas, namentlich wenn man die ersten Dramen des ältern ins Auge faßt, liegt hauptsächlich im Stoff. Beide behandeln das Laster, beide stellen es in einer Nacktheit dar, die wenig zu wünschen übrig läßt. Stellen wir die Werke des jüngern Dumas zusammen: Die Cameliendcune, Diane de Lys, die äöiiü-invnckiz, die Geldfrage und den natürlichen Sohn, so kann man nicht sagen, daß der Sohn hinter seinem Vater zurückbleibt. Der Vater schilderte in Anthony, Angele u. s. w. das Laster, aber er schilderte es als einen individuellen Angriff gegen die bürger­liche Gesellschaft, die in ihren Gewohnheiten, Sitten und Gesetzen immer noch dem alten Begriff von Recht und Unrecht folgte. Der Sohn dagegen führt uns in eine Welt ein. in welcher das Laster Gewohnheit, ja Sitte geworden ist. In der angeblichen Intention ist er tugendhafter als sein Vater, er warnt vor den schlechten Gewohnheiten der (Icnm-monäc;, während der ältere Dumas nicht selten sich auf die Sette des Lasters stellt. Wer wäre über­haupt in Frankreich heut nicht tugendhaft! Die Regierung, voran und mit ihr im Bunde alle gut gesinnten Gegner des Socialismus. Aber man weiß.