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Magyarische Poesie.
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hatte. Seine Seele schützten cineStheils eine gewisse Herbheit, anderntheilS eine unerschöpfliche gute Laune." I. S.

Zur Geschichte der Infanterie.

Die nachfolgende Darstellung theilen wir aus W. Nüstows Geschichte der Infanterie (Gotha, H, Scheube) mit, deren erster Band soeben erschie­nen ist, und die, auf gründliches Studium basirt, eine höchst werthvolle, Be­reicherung der Militärliteratur zu werden verspricht. Wir behalten unS eine Besprechung deö Werkes sür die Zeit nach Vollendung desselben vor, und be­gnügen uns für jetzt mit einem Auözug aus dem, was der Verfasser über die Bewaffnung der Infanterie in der Periode sagt, wo diese Waffe sich in den Kämpfen der flandrischen Städte mit den französischen Königen und unter den Schweizern ans ihrem Verfall in der Zeit der Rilterheere wieder erhob, um die Hauptwaffe der neuern Culturvölker zu werden, wie sie die der alten gewesen war.

Wenn in dem Rilterheere — und selbst daö Heer der aufblühenden Mo­narchie war vorherrschend ein Nilterheer, — daS eigentliche F.u ßv olk durchaus zu keiner würdigen Stellung, zu Thätigkeit und Selbstachtung gelangen konnte, wenn wir hier die Spuren des Fußvolkes nur verfolgen konnten, indem wir der abgesessenen Reiterei ihren Anspruch auf unsere Beachtung zugestanden, — wenn andrerseits das Landvolk in dem größten Theile Europas seiner Masse nach unf'.ci und im Zustande der Sklaverei war, so daß eö eine eigne LebenSthätigkeit gar nicht entfaltcn konnte, — so scheint es, daß nur von den Städten die Wiedererweckung deö Fußvolkes ausgehen konnte. Wir wollen jetzt unS klar zu machen suchen, inwiefern dies möglich war.

Das erste Bedürfniß der Städte sei der Schutz deö Gewerbes durch Ummauerung und die Organisation der Wehrmannschaft zur Vertheidigung der Mauern gewesen. Indessen das Gewerbe konnte nicht ohne den Handel bestehen, und wie eng dessen Kreise auch gesteckt werden mochten, iuimer führte er auö den Maueru hinaus. Dort lauerten aber Feinde in Menge. Mehr als sonstwo blühte namentlich in Deutschland daö Naubritter- thum, kein Handelsmann, kein Waarenzug konnte vor Wegelagerern sicher die Straßen ziehen. So mußten die Bürger der Städte auch mit ihren militäri­schen Maßregeln über den Stadtbann hinausgreifen, sie mußten heraus­brechen, die nächsten Naubnester angreifen, stürmen und niederreißen. Dies war selbstverständlich der Beginn tödtlicher Feindschaft zwischen dem Bürger- thum und dem Iunkerthum, eine Feindschaft, die so naturwüchsig ist, daß noch