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zu seiner Belebung und Ausbildung das wirksamste Mittel gewesen. Statt dessen haben sie Wald und Berg, Meer und Welle, sogar Länder, Städte und andere Legalitäten durch Figuren ausgedrückt. Diese Figuren sind so lange lebendig und ausdrucksvoll geblieben, als der in die Natur blickende Mensch wirklich Götter und Gestalten sah; als diese Empfindung abstarb, da wurden sie leblose Marionetten mit conventioneller Bedeutung, und auf zahlreichen antiken Darstellungen aus spaterer Zeit stehn sie wie Hieroglyphen, deren Sinn nur der Antiquar versteht. Ob die Verbreitung des landschaftlichen Gefühls der modernen Poesie mehr genützt -oder geschadet hat, darüber kann man wol im Zweifel sein, aber daß sie für die Kunst fruchtbar gewesen ist, wird kaum jemand bestreiten, der auch nur das Bedeutendste kennt, was die Landschaftsmalerei von NuySdael bis Calame geschaffen hat.
Aus Beethovens spätern Lebensjahren.
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Mittheilungen aus einem Tagebuch. Noch immer - trotz dem neuen Werke von Ulibischeff — entbehrt die mächtige Persönlichkeit Beethovens einen Biographen, welcher gründliche musikalische Bildung besitzt, um das künstlerische Schaffen dieser genialen Kraft kritisch zu würdigen, und Verständniß für den Herzschlag eines gewaltigen Menschen, um das rührende innere Leben und das reine Gemüth der mächtig angelegten Natur uns verständlich zu machen. Es ist bekannt, daß grade das äußere Leben Beethovens, unglückliche Familienverhältnisse, seine Taubheit und die daraus hervorgehende Abhängigkeit von einer zum Theil unwürdigen Nm- gebuug es nicht bequem machen, das Schöne und Edle seines Wesens zu würdigen. Denn vst erscheint der Meister gestört und befangen durch die Unselbst- ständigkeit und drückende Abhängigkeit von andern, zu der er verdammt ist. Und vielleicht wird grade die schönste Aufgabe seines Biographen sein, zu Zeigen, wie die wuchtige Lebenskraft Beethovens doch auS solchem Kampfe immer als Sieger hervorgeht und wie er von der ihn umgebenden Welt getrennt und in immer engere Schranken eingeschlossen, doch nicht verkümmert, weder in seinen Ueberzeugungen, noch in seinen Interessen, noch in seinen Idealen schwächer wird, sondern als ein grimmiger Löwe gegen den Fehler seiner Organisation, und gegen alles, was ihn zu Wien sonst isolirte. siegreich arbeitet viö zu seinem Tode.
So lange nicht eine solche Biographie mit deutschem Fleiße das vorhan-