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Die deutschen Mundarten.
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welche ihr Leben den vaterländischen Forschungen gewidmet haben, die Bürg­schaft, daß sie nicht umsonst und ohne Dank arbeiten, mögen ihnen auch fast ohne Ausnahme nur ungünstige Blicke von oben zugewandt werden.

So ist auch die Monatschriftdie deutschen Mundarten", welche seit -I8SS den tüchtigen deutschen Philologen Frommann zum Herausgeber gewonnen hat, eifrig bemüht, durch Abhandlungen über die Dialekte und Mundarten, durch Mittheilung mundartlicher Dichtungen und Sprachprvben und durch einen Schatz sprachlicher Erläuterungen die wissenschaftliche Bewältigung unserer Dia­lekte zu unterstützen. Der Herausgeber verdient den lebhaften Dank aller, welche sich für deutsche Sprache interessiren. Möge ein warmes Interesse vieler daS gute Unternehmen sichern und fördern.

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Albrecht Dürers Holzschnitte.

Albrecht Dürers Album., Eine Sammlung der schönsten Dürerschen Holzschnitte, nach den von dem Künstler gefertigten Originalen in gleicher Größe aufs Neue in Holz geschnitten, unter Mitwirkung und Aussicht vom Director W. v. Kaulbach in München und Director A. Kreling in Nürnberg, aus­geführt in dem Atelier von I. Döring. -I. Lieferung. Nürnberg, Verlag

von I. Zeisers Buch- und Kunsthandlung.

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Es gehört zu den tiefeingreifendsten und erfreulichsten Erscheinungen unseres heutigen Kunstlebens, daß die vervielfältigenden Künste, die großen Meisterwerke der höchsten malerischen Gattungen oder der Plastik und Archi­tektur in bestimmten Grenzen zu reproducireu sich bestreben oder unmittelbar der schöpferischen Künstlerhand zum Ausdruck ihrer Entwürfe dienen, einen so außerordentlichen Aufschwung gewonnen haben. Derselbe liegt theils in der Mannigfaltigkeit der mit Eifer geübten Arten der Technik, theils in dem wissenschaftlichen,, ich möchte somit auch sagen sittlichen Ernst, mit welchem ein großer Theil dieser Productionen ausgeführt wird.

Wir können aus die Dauer die Gefahr einer übermächtigen Concurrenz in der Photographie ihnen gegenüber nicht fürchten, im Gegentheil wird sie grade als Grundlage, als Cvrrectiv jener Künste die ersprießlichsten Dienste leisten, wenn man freilich sie erst recht dazu benutzt, was sie in so vollkommener Weise vermag, die Originalwerke selbst, nicht Kupfer- oder Stahlstiche in dem jetzigen Stand ihrer Erhaltung vorzuführen, und nicht ihre auf physischen Gesetzen ruhende Treue durch abglättende, venvaschendc, nachhelfende Hand vernichtet.