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W. A. Mozart.
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düngen mitunter eine gewisse Nnbeholfenheit verräth. Das war nicht etwa Mangel an Fleiß und Sorgfalt; er arbeitete mit ebenso viel Genauigkeit als Eifer, und bei seinem eisernen Willen hätte er nichts sich anzueignen versäumt, das er als nothwendig für seine künstlerische Wirksamkeit erkannt hätte; daß er das Bedürfniß nicht fühlte, dieses wichtigsten Hilfsmittels für alle eigentlich musikalische Gestaltung vollständig Herr zu sein, kann uns vielmehr ein neues Zeugniß für die schon besprochene Eigenthümlichkeit seiner musikalischen Orga­nisation sein.

Der Miilistmvechsel in Portugal.

Während in Belgien das Volk seine enthusiastische Freude darüber auS- sprach, daß die verfassungsmäßige Negierung den fünfundzwanzigjährigen Staat blühend, geachtet uud fest gegenüber den Stürmen einer bösen Zeit gemacht hatte, unterlag in Spanien die Partei des ehrlichen Constitutionalismus wieder einmal den Bajonetten eines höfischen Generals. Und zu derselben Zeit machte Portugal einen Ministerwechsel durch, welcher in diesem Lande die Herrschaft der ehrlichen Fortschrittspartei zu begründen scheint. Es ist nicht ohne Inter­esse, jetzt, wo das Princip der verfassungsmäßigen Freiheit in Europa zahl­reiche Niederlagen erfahren hat, die Verhältnisse des Staats zu betrachten, der für uns immer noch jenseit der Säulen des Hercules liegt, und der doch eine eigenthümliche Verbindung zweier entgegengesetzten Elemente darstellt, ein romanisches Volk, in Bildungszuständen, welche wo möglich noch ungünstiger sind, als die spanischen, und eine Negentenfamilie aus deutschem Blut und einem Hause, dessen Erfolge bis jetzt durch den ausrichtigen Anschluß an das constitutionelle System bewirkt worden sind.

Fünf Jahre sind vergangen, seit in Portugal der General Saldanha durch eine Militärinsurrcction sich und seine Freunde der Krone zu Ministern aufdrängte. Fünf Jahre, länger als ein anderes Ministerium seit 3V Jahren, hat das Ministerium Saldanha über Portugal geherrscht, es hat eine tics- gekränkte Königin zur Gruft begleitet, hat die Regentschaft des Königgemahls proclamirt, und die Thronbesteigung Don Pedros V. gefeiert. In der That aber war seine Erisienz von der aller frühern Ministerien wenig verschieden. Saldanha war übermächtig gewesen, als er die Fahne der Opposition hoch hielt, seit er die Gewalt in Händen hatte, erwies auch er sich unfähig, den Staat zu leiten. Seine Administration war ein unaufhörlicher Kampf mit den Finanzverlcgcnheiten des Staates, eine Benutzung schlechter Palliative gegen die Leiden, welche radical zu heilen ihm der ernste Wille und die sittliche