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thigung zu, wenn auch nicht gleichen, doch ähnlichen Grundsätzen werden. Damit wäre für die gesetzlichen Verhältnisse aller um die Altersversorgungsanstalt zu gruppirenden Theater ein Uebergang zu allgemein verbindlichen Feststellungen gegeben. Es würde blos gelten, das praktisch Bewährte in allgemeinen Normen zusammenzufassen.
Ehrenberg über den Materialismus.
Schon wieder haben wir Zeitungsnachrichten zufolge zu beklagen, daß einer unserer bedeutendsten Naturforscher sich in einer unwissenschaftlichen Weise gegen den Materialismus ausgesprochen hat: Ehrenberg in seiner kürzlich vor der berliner Akademie gehaltenen Rede hat ihn für eine Volkskrankheit erklärt. Wenn man derartiges in einem politischen Parteiblatte findet, so ist es nicht auffallend, man weiß, daß der Haß, die Absicht, den Gegner zu ärgern, es eingegeben hat; wenn vor Jahren ein Student die Thesis vertheidigen wollte, daß die Demokratie ein epidemischer Wahnsinn sei, so lachte man darüber und nahm an, daß er sich dadurch den Machthabern angenehm machen wollte. Bei einem Manne, wie Ehrenberg, kann selbstverständlich von solchen Triebfedern nicht die Rede sein, und wir müssen, so unglaublich es klingt, annehmen, daß jene Ansicht wirklich seine Ueberzeugung ist. Man sieht daraus, daß das Gebiet der Naturwissenschaften zu groß geworden ist, um von einem Manne umfaßt zu werden; man kann ein ausgezeichneter Chemiker sein, wie Liebig, und doch verkennen, daß es der sogenannten Lebenskraft an allen Kennzeichen, einer Kraft, an aller Gesetzmäßigkeit fehlt, ein großer Kenner des Kleinsten auf der Erde, wie Ehrenberg, und doch über die historische Berechtigung des Materialismus und über die sogenannten Volkskrankheiten keine klaren Vorstellungen besitzen.
Wir unsererseits haben bekanntlich keine Parteilichkeit für den Materialismus, sondern haben unsre Meinung, daß er falsch und der wissenschaftlichen Grundlagen baar sei, wiederholt ausgesprochen und eine entgegengesetzte Ansicht zu begründen versucht. Aber wie man verkennen kann, daß der Materialismus ein historisch berechtigter Irrthum, eine nothwendige Durchgangsstufe der Physiologie sei, ist kaum zu begreisen; wir wollen es unS nicht verdrießen lassen, dies nochmals kurz auseinanderzusetzen.
Die Ansicht, daß Geist und Materie, Kraft und Stoff zwei heterogene Dinge seien, war früher ziemlich allgemein angenommen, wie sie auch noch populär ist. Dadurch und mit Hilfe der atomistischen Theorie war der Materie eine Selbstfländigkeit zugeschrieben, die sie nicht besitzt; man dachte sich nicht,