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einstimmt. Sobald sich dann der gehörige Umfang zusammenfindet, wird eine neue Lieferung des Musenalmanachs herausgegeben, und die Dichter, deren Beiträge man aufgenommen hat, werden dafür honorirt. So würde allen Theilen geholfen und den Journalen würde' das Geschäft der summarischen Justiz erspart, das weder für sie, noch für daS Publicum, noch für die Autoren ein erfreuliches ist.
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Tenselssagen aus Wien und Prag.
Ihr seid noch immer da! Nein das ist unerhört. Verschwindet doch! Wir habe» ja aufgeklärt! 'Das Teufclspack es fragt nach keiner Regel. Wir sind sd klug »nd dcuuvch spukts in Tegel. Wie lauge hab' ich nicht am Wahn hiuauögekehrt, Und nie wirds rein, das ist doch unerhört!
So läßt schon Goethe den Proktophantasmisten auf dem Blocksberge ausrufen, und doch ist bis heute der Wahn noch nicht hinausgekehrt. Für einen großen Theil des Volkes, im engern Sinne, namentlich in kcuholischen Ländern, ist der Teufel noch immer persönlich da; der Glaube an ihn und seine Macht, oder vielmehr die Furcht vor beiden, ist dort ein Hauptelement der Religiosität, und wer in gewissen Kreisen seinen Zweifel laut werden läßt, der gilt für einen gottlosen Lästerer, dem gibt man zu verstehen, daß sich ihm der Teufel schon einmal auf unliebsame Weise bemerklich machen werde. Im katholischen Deutschland wird der Teufelsglaube genährt und unterstützt durch zahlreiche Denkmale, an welche sich bestimmte Sagen knüpfen. Gewöhnlich werden diese Ueberlieferungen ohne jede historische Unterlage mitgetheilt, zuweilen aber sind sie mit bekannten geschichtlichen Personen und Ereignissen in Verbindung gebracht, in einzelnen Fallen findet sich sogar eine genaue Zeitangabe hinzugefügt. Daß solche Sagen mit allen Specialitäten sich im Volke lediglich durch mündliche Tradition so lange festgehalten und fortgepflanzt haben, zeugt für das lebhafte Interesse, welches sie ihm erregen, und es wäre nicht uninteressant, zu untersuchen, wie viel Antheil i>abei das dem Volke inwoh- nenbe sittliche Gefühl hat, welches Befriedigung empfindet, wenn es den Lasterhaften der gebührenden Strafe verfallen, dagegen den Frommen und Tugendhaften selbst den Schlingen des mächtigsten Versuchers entgehen sieht; wir viel ferner auf Rechnung jenes Vergnügens zu schreiben ist, welches das Schaurige, Entsetzliche, Gewaltsame bei jedem Menschen hervorbringt, und jenes Behagens an dem, was Schiller „zweckmäßige Bosheit" nennt, wie viel endlich überhaupt der unbezwingliche Märchcnhang in der menschlichen Natur an diesem Interesse betheiligr ist, jene kindliche Seite im Gemüth des