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Der Materialismus.
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dem Geist fällt nur die sinnliche Außenseite in ihr Bereich. So weit sie mit dem anatomischen Messer folgen kann, werden wir ihre Entdeckungen dankbar annehmen, das Weitere alier, die Kritik der reinen Vernunft, mag sie der Philosophie überlassen, wobei es ihr natürlich vollkommen freisteht, ob sie sich um dieselbe bekümmern will oder nicht.

Alte und neue Dichtungen.

Gesammelte Werke von August Kovisch. ^ Geordnet und herausgegeben von Freundes Hand. Erster Bcmd. Berlin, Weidmannschc Buchhandlung.

Wenn man die reiche Blüte der komischen Poesie in Deutschland im 14., . und 16. Jahrhundert erwägt, so muß man sich wundern, daß die neuere Zeit in dieser Beziehung so gar wenig hervorgebracht hat. Der Grund lag wol hauptsächlich in dem Kunstidealismus, in welchem die classische mit der romantischen Schule, die Dichter mit den Philosophen wetteiferten. In der Malerei wie in der Poesie war man geneigt, ausschließlich die Berechtigung der idealistischen Methode der Italiener gelten zu lassen. Das' niederländische Genre war in Verachtung. Es finden sich zwar immer Spuren von dem Ver­such, auch das Gebiet des Humors wieder zu erobern, wie z. B. bei Tieck, Jean Paul, Arnim, Brentano u. s. w., aber die regierenden Dichter sahen auf diese Bestrebungen im Ganzen mit Geringschätzung herab, und jenen Ver­suchen selbst merkt man leicht an, daß sie der Reflexion ihren Ursprung ver­danken, und daß man sich in der Beschämung, einer Posse so viel Aufmerksamkeit zuzuwenden, nachträglich durch einen himmelhohen Idealismus zu rechtfertigen sucht. Zur komischen Poesie gehört Freude an der Wirklichkeit, und diese war in der damaligen Entwicklungsperiode unserer Literatur nicht vorhanden. Im Allgemeinen wurde die Komik den Fabrikarbeitern überlassen, und so kommt es, daß wir bei unverkennbaren Talenten, wie Kotzebue, Langbein u. s. w., durch. Rohheiten in der Form und im Inhalt unangenehm berührt werden.

Es ist auch bis heute nicht gelungen, obgleich seitdem die Genremalerei und der Realismus überhaupt sehr im Ansetzn gestiegen ist, eine komische Poesie hervorzubringen, die den Ansprüchen der Bildung und des Geschmacks ebenso genügte, als dem naturwüchsigen Bedürfniß der Lachlust. Um so größere Aufmerksamkeit verdienen diejenigen Dichter, denen eine derartige Versöhnung in der That gelungen ist. Unter den Lyrikern zeichnen sich hauptsächlich Chamisso und Rückert aus, der erste durch kräftige, volksthümliche Erfindung, die durch einen edlen lyrischen Klang idealisirt wird, der zweite durch kunst­volle barocke Wendungen. Rückerls komische Gedichte erregen zuweilen unsere