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Museen wurden fünf umfassende Denkschriften gewidmet. Alle diese zur Erklärung und Vervollständigung der „IleLLnsio nummorum" dienenden Untersuchungen wurden von Frähn in den Memoiren der Akademie und andern gelehrten Publicationen niedergelegt. Zu einer ebenso sorgsamen Bearbeitung aller Sectionen, in welche die „Uebersicht" getheilt ist, wäre eine Reihe von Männern wie Frähn und Dutzende von Jahren nöthig. Aus diesen Gründen unterblieb vermuthlich die Herausgabe der Bemerkungen zu der „Uebersicht", die auch in ihrer gegenwärtigen Gestalt ein vollständiges und harmonisches Ganze bildet. Bis zu seinem Tode aber trug Frähn die Beschreibung aller von den Museen erworbenen unedirlen Münzen i» besondere Hefte als Nachträge zu der „Uebersicht", ein.
Diese Nachträge, „welche die Eroberungen der orientalischen Numismatik während des letzten Vierteljahrhunderts darstellen," sind eS, die jetzt von der Petersburger Akademie unter dem Titel „Mvs Supplements veröffentlicht werden. Sie enthalten den Katalog der Münzen, durch welche das Museum der Akademie in dem erwähnten Zeitraum bereichert wurde. Als Resultat deö Studiums derselben erscheinen hier die Namen von vielen astatischen Herrschern, von bisher unbekannten Städten und sogar von ganzen Dynastieen: die Könige der Wolga-Bulgaren, die Scheddadiden, die Schirwanschache u.a. Den Numismatikern bietet daher das posthume Geschenk ihres berühmten Col- legen eine reiche Ausbeute dar, für welche die Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, als HerauSgeberin des frähnschen Nachlasses, und Herr Dorn, als Redacteur desselben, ihren aufrichtigen Dank verdienen.
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Ans Spanien.
Wollte man den gefärbten Gerüchten, welche die gegenwärtigen Machthaber fast allein aus Spanien in die Zeitungen gelangen lassen, glauben, so wäre der gegenwärtige Umschwung ein vollständiger Sieg der verfassungsmäßigen Ordnung über anarchische und republikanische Bestrebungen. Dem ist aber nicht so. Faßt man die Persönlichkeiten inS Auge, welche die Umwälzung geleitet haben, und von ihr verdrängt worden sind, die Tendenzen, die während der letzten Jahre innerhalb der Regierungökreise miteinander kämpften, und scheidet man von den von den neuer» Machthabern ergriffenen Maßregeln diejenigen auS, welche nur berechnet sind, um über die Verlegenheiten des Augenblicks hinauszuhclfen und den Uebergang zu der neuen Ordnung der Dinge minder schroff zu machen, so wird man bald zu der Ueberzeugung kommen, daß eS sich um einen Staatöstreich handelt, gleich demjenigen