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Christenthum und Heidenthum.
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von dem Joch Napoleons hervorgerufen wurde, in dem man eine dämonische Kraft zu sehen glaubte, wird vortrefflich dargestellt. —

Leben und Werke Channings von E, G, Holland. A. d. Engl. frei übersetzt von B. S, Als Supplement zu „Channings Werken in einer Auswahl." Leipzig. H. Schnitze. —

Wenn wir in Hengstenberg einen Typus der christlichen Wortgläubigkeit erkannt haben, so tritt unS in Channing (geb. 1780 auf Rhode-Jsland, seit 1803 Prediger, gest. 18iÄ) ein Apostel der christlichen Liebe entgegen. Es ist bekannt, wie außerordentlich der Einfluß ist, den dieser wahrhaft fromme Mann, das Gegenbild unsres Schleiermacher, sich unter den gebildeten Classen in Nordamerika erworben hat. Wenn wir das Gruudpnncip seines Lebens, daß die menschliche Natur das Höchste und Vollkommenste sei, mit dem zusammen­halten, was wir oben über den principiellen Gegensatz des Heidenthums und des Christenthums gesagt, so scheint es, als >ob wir uns hier auf heidnischem Boden befänden; und doch ist ein sehr wesentlicher Unterschied vorhanden. Die Griechen faßten die Natur auf, wie sie ihnen empirisch gegeben war. Cbanning faßt sie als ein Ideal, ein strenges Ideal, welches der Wirklichkeit richtend gegenübersteht. Und hier dürfte sich der Puukt finden lassen, in welchem die scheinbaren Gegensätze, ganz abgesehen von allem Einzelnen, wenigstens zu einer Verständignug kommen können. Für die Griechen ist daS Bild Gottes oder der Götter die Heiligung der Natur, wie sie in den zu­fälligen Individualitäten gegeben ist. Die moderne Orthodoxie betrachtet in dem Bilde Gottes den furchtbaren Gegensatz der menschlichen Natur überhaupt, der dieser nur Schrecken, aber niemals Verständniß, niemals Liebe einflößen könne. Auf dem Boden des reiueu Gedankens wird eS schwierig sein, eine Vermittlung zu finden. Was aber die Mächte des wirklichen Lebens betrifft, die Liebe und den Glauben, so fragen sie nach keiner Metaphysik; sie erfüllen die Seele und treiben sie vorwärts, und wenn die Erkenntniß sich auf die Seite deö Heidenthums neigt, so werden wir jene innere Macht des Lebens doch wol zum großen Theil den Einflüssen des Christenthums zuschreiben müssen. —

Preußische Grenzbilder.

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Der uralisch-baltische Höhenzug, der sich bekanntlich vom nördlichen Theil des Uralgebirges durch Nvrdrußland die ganze Ostseeküste entlang bis in die äußerste Spitze von Jütland hinzieht, hat das Eigenthümliche, die Hügel aufs