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in der Mitte des Platzes gelegen, jeden Durchbruch in Fronte nimntt. Endlich kann sie ein Kernwerk und Nückenabschlüsse der Fronten gleichzeitig zur Anwendung bringen.
Montalembert wendet, sowvl als Rückenabschluß wie als Kernwerk und Zwar als ersteres bei größern und als letzteres bei kleinern Festungskörper», fast auSnahmlos den casemattirten Thurm an und zwar gewinnt er bei Formirung von Abschnitten eben hiervurch den bedeutungsvollen Vortheil, daß dieselben nach zwei Fronten hin vertheidigungsfähig sind, dergestalt, daß der aus der durchbrochenen Fronte gelegene dem Durchbruch nach vorwärts entgegentritt, l>nd wenn er ebenfalls überwunden, die andern dem Feinde nach rückwärts hin begegnen.
Die moderne Festung gliedert sich hiernach in drei sozusagen concentrische Vertheidigungsselder oder sie bietet der Defensive drei StellungSlinien dar, von denen die der vorgeschobenen oder detachirten Forts einem ersten Treffen, die der Enceinte der Kampflinie des zweiten und die der innern Werke derjenigen der Reserve entsprechen. Man kann Zweifel dagegen erheben, ob diese Positionen in jedem Fall zu verwerthen sein werden, d. l). ob sich die Vertheidigung möglicherweise nicht auf dem ersten Felde bereits zu sehr schwächen wird, als daß sie, nachdem sie von dort her zurückgeworfen, die Enceinte noch nachdrücklich halten und endlich im Innern derselben Stellung nehmen könnte. Aber gegen die Logik deS Arrangements im Allgemeinen wird sich schwerlich etwas Erhebliches einwenden lassen.
Die Idee steht in Verbindung mit dieser Dreigliederung des Festnngs- gnnzen, wonach ein jedes selbstständiges Werk, also insbesondere jedes deta- chirte Fort oder Kernwerk, aus einer vorgeschobenen oder äußeren Umfassung, einem Hauptumschluß und einem Neduit bestehen soll. In die Stelle der erstern tritt der gedeckte Weg, bei kleinern Werken der Rondengang, d. h. eine Position zwischen Esearpe und Wall, welche für Infanterie eingerichtet ist und in der Negel der Hauptsache nach aus einer crenelirten (mit Gewehr- scharten durchbrochenen) Mauer besteht.
Archäologisches.
Die ägyptischen Pyramiden in ihren ursprünglichen Bildungen nebst einer Darstellung der proportionalen Verhältnisse im Parthenon zu Athen von Friedrich Nöbcr. Mit einer lithogr. Tafel. Dresden, Verlag von Wvld. Türk. 1 Thlr.
Bereits im vorigen Jahre erschien von demselben Verfasser unter dem Titel: „Beiträge zur Erforschung der geometrischen Grundformen in den alten