Göttingen, 18. Mai 99.
Nun müssen Sie sich ein zweites
Briefchen gefallen lassen, lieber
Herr Professor.
Zunächst vielen Dank für Ihre
Postkarte, die mich sehr erfreut hat: die paar herzlichen Worte
sind mir wie ein lebendiger Hän-
dedruck gewesen.
Nachdem ich Ihnen - natürlich
ohne Dr. Rahlfs' Wissen - ge-
schrieben hatte, hat er schon von
Ihnen Antwort auf seine Frage
empfangen. Er berichtete mir da-
von, und daß er nun versuchen
wolle, die Handschrift hierher
zu bekommen: er schien der
Zustimmung Prof. Dziatzkos zu