In Aleipata wurden 2 hölzerne Brücken mit massiven, in Konkretmauerwerk hergestellten Pfeilern erbaut, eine in Saleaaumua 6 m lang, 3,5 m breit und eine in Mutiatele 18 m lang, 3,5 m breit.
Von der Saninoga-Pflanzung aus in Safata wurde ein Fahrweg nach der Küste traciert, welcher von der Eigentümerin der Pflanzung, der Safata-Samoa-Gesell- schaft, gebaut wird.
Auf Manono wurde der Weg um die Insel von den Eingeborenen 3 m breit angelegt. Von einer größeren Breite wurde abgesehen, da weder Pferde noch Wagen auf der Insel existieren und diese nur von Eingeborenen bewohnt ist.
Im übrigen wurden sämtliche Wege von den Eingeborenen in Ordnung gehalten und an verschiedenen Stellen verbreitert.
Auf Savaii wurden im Distrikt Faasaleleaga 2 Holz- brücken je 6 m lang, 3,5 m breit, mit massiven, in Konkretmauerwerk hergestellten Pfeilern erbaut, eine dritte Brücke 42 m lang, 3,5 m breit, mit 8 massiven Pfeilern ist im Bau begriffen und wird Mitte 1907 dem Verkehr übergeben werden.
Die übrigen Wege wurden in Ordnung gehalten und stellenweise verbessert.
Verschiedene Bootspassagen auf Upolu, Manono und Savaii wurden durch Sprengungen verbessert, hauptsächlich die gefährlichen Passagen in Lotofaga, Atua- Distrikt auf Upolu, und in Puapua, Faasaleleaga-Distrikt auf Savaii. Letztere, sowie die Passage in Jva, Savaii, wurden mit Seezeichen versehen.
Auf dem Grundstück des Regierungshospitals in Mo- tootua wurde ein Anbau der bereits vorhandenen Chinesenbaracke aufgeführt und außerdem eine zweite Baracke für kranke Chinesen erbaut. Zwischen den Samoahäusern für samoanische Kranke wurde ein Kochhaus errichtet.
In Vaimea wurde auf dem Gefängnishofe ein Zellen- gefängnis aus Konkretmauerwerk für Chinesen-Gefangene und schwere Verbrecher erbaut. Im übrigen erstreckte sich die Bautätigkeit auf die zur Instandhaltung der Gebäude erforderlichen Ausbesserungen und den Anstrich.
Die Ausführung der Bauarbeiten wurde Unternehmern im Akkord- oder Tagelohn übertragen.
Die private Bautätigkeit in Apia war nicht besonders rege; auf einigen Pflanzungen wurden Darren zum Trocknen des Kakaos errichtet.
Als Baumaterial gelangte fast durchweg Holz und Wellblech zur Verwendung, während nur sehr wenige massive Bauten ausgeführt wurden.
Bootspassagen.
Hochbauten. Öffentliche Bauten.
Privatbauten.
VI. Die wirtschaftlichen Verhältnisse.
Kandwirtschast.
Die unter dem Abschnitt „Klima" bereits besprochenen Allgemeines. Regenverhältnisse waren für die Kulturen im allgemeinen günstig. Die bebaute Fläche erfuhr einen erheblichen Zuwachs voll im ganzen 4890 da im Vorjahre auf 5728 lla im Berichtsjahre, insbesondere durch die Erweiterung der Kokospalmenkulturen. Ein abgefchlossenes Bild vom Stande der Pflanzungswirtschaft im Berichtsjahre gibt die unter den Anlagen befindliche Plan- tagenstatistik.
Das Schwergewicht der Produktion des Schutzge- Kopra.
biets liegt nach wie vor in der Kultur der Kokospalme.
Obgleich die Kopraernte infolge der vorjährigen ungünstigen Witterungsverhältnisse geringer war, als 1905, so stieg der Ausfuhrwert für Kopra bei den wesentlich