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I. Deutscli-Ostafrika.
vernements zu übernehmen, die Poliklinik zu überwachen und durch Führung von Krankenbüchern Aufsclilufs über seine Tätigkeit für das Gouvernement zu geben.
Von den Sanitätsunteroffizieren wurden beschäftigt: als etatsmäfsige Schreiber 2, als Rechnungsführer 1 (in Tanga).
Aufserdem waren zu Krankenhäusern kommandiert 5.
Die übrigen waren auf die Stationen und Militärposten, zum Teil in selbständiger Stellung verteilt.
Die Besetzung der einzelnen Dienststellen mit Sanitätsunteroffizieren regelte sich wie folgt:
Pangani (April bis Mai 1903 und März 1904),
Bagamojo,
Molioro,
Kilwa (Juli 1903 bis März 1904),
Lindi (Mai 1903 bis März 1904),
Kisaki (April bis Juli 1903),
Kilossa (April bis Kovember 1903),
Mpapua (Dezember 1903 bis März 1904),
Kondoa-Irangi,
Tabora,
Udjidji (April bis September 1903),
Scliirati,
Muansa,
Bukoba,
Bismarckburg,
X eu-Langenburg,
Wilhelmstal (Dezember 1903 bis März 1904),
Arusclia.
II. Krankenbewegung.
Ln ganzen Schutzgebiet haben während des Berichtsjahres ärztliche Hilfe nachgesucht : 14 499 Personen, und zwar 1258' Europäer und 13 241 Farbige.
Die Anlage la gibt eine Übersicht über den Krankenzugang auf den einzelnen Stationen, zugleich unter besonderer Berücksichtigung der vorgekommenen Malaria- und Schwarzwasserfiebererkrankungen.
Der Krankendienst spielte sich ab in den Gouvernementskrankenhäusern Daressalam und Tanga, im Sewa-Hadji-Hospital für Farbige zu Daressalam, in den Stationskrankenhäusern und den öffentlichen Polikliniken.
Über ihre Tätigkeit berichten die drei erstgenannten Anstalten folgendermafsen: