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B. Kamerun.
seit ca. 4 bis 6 Wochen besteht und mit mehr oder weniger starken Schweißausbrüchen verbunden ist. Malaria ist ausgeschlossen.
Kr. 185. Schnßverletzungen. Durch Schuß wurden im Kampfe mit Eingeborenen 3 Personen verletzt:. Die Verletzungen wurden durch kleine Eisenstücke oder Schrote, mit denen der Eingeborene seine Vorderlader vollpfropft, verursacht. In einem Eall trat Schwarz wasser 2 Tage nach der Verletzung auf und führte zum Tode. Die übrigen Fälle wurden zusammen nach 00 tägiger Behandlung geheilt entlassen. Es handelte sich in letzteren Fällen um Verletzungen nichtedler Weichteile.
15. Krankenabgaiig.
Von den im ganzen behandelten 219 Kranken gingen 204 — 93,2% als geheilt ab, 4 = 1,8% starben und 10 = 4,6% gingen anderweitig ab.
Außerhalb der militärärztlichen Behandlung starb 1 Mann, der auf der Jagd versehentlich durch einen Kameraden erschossen wurde.
Es starben demnach im ganzen 5 Mann = 5,9% der Iststärke.
Als tropendienstunfähig in die Heimat beurlaubt wurden im ganzen 8 Personen —• 9,5% der Iststärke.
Als Ganzinvalide wurden 5 entlassen = 5,2% der gesamten Iststärke.
b. Farbige.
A. Krankenzugang.
Vom vorigen Berichtsjahr waren 40 Fälle im Bestand geblieben.
In diesem Berichtsjahre kamen 1534 Fälle = 1721,7% der Iststärke in Zugang (im vorigen Jahre 155G,6%).
Hiervon wurden
958 im Lazarett 571 „ Revier
5 „ Lazarett und Revier
behandelt.
Bestand und Zugang beanspruchten im ganzen 17 302 Behandlungstage, mithin jeder einzelne durchschnittlich 11 Behandlungstage (im Vorjahre 13,3).
= 1075,2 °/oo = 640,9 %o = 5,6 %o