480
III. Togo. A. Lome.
Monat
Regentage
Regen
menge
Mit akuter Malaria wahrscheinlich in Lome infiziert
Schwarz-
wasserfieber
April
1910
9
102,2
3
Mai
»
16
124,7
6
Juni
y>
l 3
400,6
6
Juli
»
l 3
28
1
August
»
l 3
61,2
H
i
September
y>
11
5 'F 9
11
Oktober
»
7
8
November
»
2
21,0
22
1
Dezember
y>
9
1
Januar
1911
2
6 ,5
5
1
Februar
»
2
L 3
7
2
März
»
7
.80,0
1
95
1 151,0
120
7
Die übrigen klimatischen Verhältnisse spielen eine nur untergeordnete Rolle.
9. Begräbnis wesen. Die Friedhöfe liegen im Osten der Stadt, 500 m von den letzten Häusern entfernt. Ein kleiner Friedhof für Eingeborene liegt im Westen, der jetzt aber nur ausnahmsweise benutzt wird. Die Leichen sind nach 2 Jahren bis auf geringe Reste verwest. Ein Teil der Leichen wird nach Eingeborenensitte an Familienbegräbnisplätzen beerdigt. Die Überführung der Leichen in benachbarte Orte wird, wenn keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen, gestattet.
10. Organisation des Sanitätswesens. Zu den bestehenden gesundheitlichen Verordnungen, die in den früheren Jahresberichten erwähnt sind, kam eine Neufassung der Verordnung, betreffend die Bekämpfung der Stechmückengefahr, hinzu.
Quarantäne gegen die Häfen Freetown und Secondi bestand in den Monaten Mai bis Dezember mit kurzen Unterbrechungen wegen dort ausgebrochenen Gelbfiebers.
II. Gesundheitsdienst.
11. Seuchenbekämpfung. Die Malaria bekämpfung in Lome und den umliegenden Ortschaften lag in den Händen von 6 farbigen Gesundheitsaufsehern. Die Aufsicht führte der Regierungsarzt und ein farbiger Heilgehilfe. Das Kontrollgebiet war in 6 Bezirke geteilt, jeder Bezirk entsprechend den 6 Wochentagen m 6 Tagesunterbezirke, so daß das ganze Gebiet wöchentlich einmal nach Mückenbrutstätten durchforscht wurde.