Jahrgang 
1902: 1902
Entstehung
Seite
20
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I. Der Bismarck-Archipel.

Die aus zahlreichen gröfseren und kleineren Inseln be­stehende Inselflur im Norden von Xeu-Guinea, welche unter dem Namen Bismarck-Archipel zusammengetafst wird, wird allem Anschein nach von den über der Meeresfläche erhalten gebliebenen Reststücken einer gewaltigen Landscholle ge-

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bildet, die tektonischen Vorgängen zufolge in die 'l iefe ge­sunken ist.

Neben einer den Aufbau beherrschenden Südost-Xord- west-Richtung, in welcher in zwei parallelen Zügen einerseits die Salomo-InselnNissanNeu-Mecklenburg Neu -Hanno­ver und andererseits die Kette der Hibernischen Inseln: Fead-Inseln Gerard de NysGardner-InselFischer-Insel Sturm-InselKerueS. Matthias angeordnet sind, läfst sich im Westen von Neu-Mecklenburg ein kesselförmiges Ein­bruchsbecken erkennen, das im Süden von der grofsen Insel Neu-Pommern und deren Fortsetzung nach Westen in Rook- Insel, Lottin-Insel, Kronen-Insel, Rich-Insel und Krakar- oder Dampier-Insel und im Norden durch das Nordende von Neu- MecklenburgNeu-Hannover und die Gruppe der Admirali­täts-Inseln umrandet wird. Aus den bei den genannten tek­tonischen Vorgängen entstandenen Bruchspalten sind Eruptiv­massen emporgequollen und haben nicht nur zahlreiche Vulkan­kegel aufgeschüttet, sondern auch den Gesteinskern der Land­pfeiler an vielen Stellen durch eine dichte Decke aus festem Magma oder aus losen Aufschüttungen verhüllt. Weiterhin ist die riffbildende Koralle in ausgedehntem Mafse an der