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1906: 1905
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XXIX
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Die Geschäftsstelle Die Ausstellungen.

XXIX

3. Ein Sonderabdruck aus der Deutschen Kolonialzeitung, ent­haltend zwei Aufsätze des Hydrotekten König über die Wasserverhält­nisse in Deutsch-Südwestafrika.

4 . Ein Führer durch die tropenmedizinische Ausstellung.

5. Ein Lageplan der Verhandlungsräunie.

6. Ein vom Allgemeinen Deutschen Schulverein zur Erhaltung des Deutschtums im Auslande dargebrachter Abreisskalender.

Die Ausstellungen.

Im Kuppelsaale des Reichstagsgebäudes befanden sich:

i. Die Tropenmedizinische Ausstellung des Instituts für Schiffs­und Tropenkrankheiten zu Hamburg und des Deutschen Frauen- Vereins für Krankenpflege in den Kolonien.

Dieselbe bezweckte, eine gedrängte Übersicht über den heutigen Stand der Tropenmedizin zu geben.

Das Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten zu Hamburg, dem die Ausbildung der deutschen Kolonial- und Schiffsärzte obliegt, hatte zu diesem Zwecke einen Teil seiner reichhaltigen Lehrmittelsammlung, wie sie in Deutschland wohl keine andere Anstalt in dieser Vollständig­keit besitzt, zur Verfügung gestellt. Der Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien beteiligte sich an der Ausstellung, in­dem er in Photographien und graphischen Darstellungen ein Gesamt­bild seiner segensreichen Tätigkeit brachte; ausserdem hatte der Ver­ein eine Anzahl bekannter Koloniallieferanten zur Teilnahme an der Ausstellung herangezogen.

Die Kongressleitung hatte den Unterzeichneten zur Abfassung eines kurzen, für Laien berechnetenFührers durch die tropenmedi­zinische Ausstellung und zu täglich während der Verhandlungspausen stattfindenden, die Besucher orientierenden Rundgängen durch die Sammlung veranlasst.

An dieser Stelle sei nur in aller Kürze auf einige der wichtigsten Ausstellungsgegenstände hingewiesen.

Eine Reihe farbiger, im Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten hergestellter Wandtafeln veranschaulichte die Erreger und Übertrager von tropischen Infektionskrankheiten. Die in Betracht kommenden Para­siten waren ausserdem in etwa 200 mikrophotographischen Fenstcrbil- dern, unter denen sich ausser den Originalen des Instituts auch einige besonders wertvolle Aufnahmen, die Herr Regierungsrat Dr. Schau- dinn zur Verfügung gestellt hatte, befanden zur Ausstellung gelangt, und wurden ferner unter einer Reihe von Mikroskopen in lebendem Zustande oder in gefärbten Präparaten gezeigt. Auch die jene Mikro-