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aber auch dort ausgesprochene vier Jahreszeiten vorhanden. Einen: nicht übermäßig kalten Winter mit häufigen rauhen Nordwestwinden und plötzlich einsetzenden, etwa zwei bis drei Tage andauernden Sandstürmen folgt ein sehr angenehmer Frühling. Mit dem Wechseln des Monsuns, Ende Mai oder Anfang Juni, setzen südliche Winde ein, die eine große Feuchtigkeit, Nebel und reichlichen Regen mitbringen. Letztere, verbunden mit einer Durchschnittstemperatur von 26 bis 28 ° C., machen die Sommermonate weniger angenehm. Der größte Regenfall erfolgt im Juli; Ende August rechnet man als Schluß der Regenzeit. Es gibt zwischen den einzelnen Regenabschnitten auch wieder tagelang schönes Wetter mit geringerer Luftfeuchtigkeit und kühlen Nächten, so daß das durch die Meeresnähe gemäßigte Sommerklima nicht annähernd so erschlaffend auf den Körper einwirkt, wie das Klima der Tropen oder auch das in Schanghai, in Hankou, in Tientsin oder Peking. Die Monate September, Oktober und November bilden einen äußerst angenehmen Herbst; der Oktober ist der schönste Monat des Jahres. Das Klima in unserem Schutzgebiete kann als das angenehmste an der ganzen chinesischen Küste bezeichnet werden. Die umfassenden hygienischen Vorkehrungen und die natürliche Schönheit des Platzes in ihrer eigenartigen Verbindung von Meer und bewaldeten Bergen haben Tsingtau zu einer gut besuchten Sommerfrische gemacht.
HI. Bevölkerung.
Die Bevölkerung in: deutschen Schutzgebiet zählt über hunderttausend Köpfe, die in zweihundertvierundachtzig Ortschaften wohnen; Städte sind nicht vorhanden. Tsingtau selbst war zur Zeit der Besetzung nur ein Fischerdorf mit etwa tausend Einwohnern, das in letzter Zeit etwas aufgeblüht war, da die chinesische Regierung beabsichtigt hatte, den Eingang
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zur Kiautschoubucht zu befestigen, und daher eine Garnison nach Tsingtau verlegt hatte. Die Bevölkerung wohnt meist in geschlossenen Dörfern. Die Bauart der Dörfer ist eine regelmäßige; eine Hauptstraße zieht von Ost nach West, kleinere Straßen laufen ihr parallel, andere kreuzen sie in rechten: Winkel. Nach Norden und Nordwesten sind die Dörfer wie auch die einzelnen Häuser wegen des in: Winter sehr scharf wehenden Nordwestwindes