ZKZKZSZZ Kamerun.
sine». Kleinere Kraterkelicl ikiennu in der Käme- Jedenfalls haben ivir es in der Kainernn- rnnlinie liei,endf sind Aenc,cii der vulkanischen linic »nt einer gewaltinen Südwest - dtvrdvst Kräfte, die hier einst gewaltet: der Btt. Gabriel und streichenden Bruchlinie zu iuu, einem Gegenstück znm Mt Elisabeth im Bennttal bei 4)vla. bekannten zentral-- oder ostnfritanischen Graben.
Das grvhe SentungSfeld des Tsadsees, svwie Auch das heutige Kiistcnvvrland, das, wie wir aic seinem 9tvrdnfer gemachte Busuitsuude als gehört, vvr dem Eintreten der ^ertiärumwülznngen Schöpfungen der noch weiter nach Nvrdosten ans- als iveltiges Gneis- und Granithngelland dein strahlenden Wirkung der ungeheuren tektonisch- Meeresgrund angehorte, blieb nicht nnveriihrt vulkanischen Gestaltungskraft der Kamerunlinie von den nngehenren Elementarvorgängen. Ein zu betrachten, ist eine höchst wahrscheinliche Ber- gut Stück hob es sich ans den Jlnlen empor,' und uintnng, die aber noch geologischer Bestätigung die Wogen des Ozeans nmspültcn nun nicht mehr bediwf.' unmittelbar den Ins; des Westrands des Plateaus.
So weit hat wohl Tektonik und Vulkanismus unserem Kamerun sein geologisches Knochengerüst geschaffen. Die Umkleidung, das Fleisch — um im anatomischen Bilde fortzufahren — um dieses Steinskelett zu legen: dazu wirkten außerdem und vornehmlich andere Kräfte mit. Wohl langsamer arbeitende, so doch nicht weniger tiefgreifende Endergebnisse liefernde Faktoren sind bei Formung der Oberflächengestaltung der Erde Verwitterung und Erosion. „Es ist sogar oft schwer, das Werk dieser beiden Gruppen schaffender Urkräfte auseinander zu halten; namentlich in den Tropen spielt Verwitterung (und Erosion) bei der Ausgestaltung des Geländes eine so bedeutende Rolle, daß es zum mindesten nicht selten eine offene Frage bleiben muß, ob diese oder tektonische Ursachen die Oberflächenformen geschaffen haben" (31).
1. Das Küstenvorland.
Wie wir dieses am Schluß der letzten geologischen Schöpfungsperiode verlassen haben, besaß es noch nicht die Breite wie heutzutage.
In seiner derzeitigen Gestalt ist es im östlichen Teil hügeliges, im Norden von mächtigen Horsten durchzogenes altkristallines Bruchgebiet — Ver- witterungs- und Erosionsprodukt einer einstigen mächtigen Vorstufe des Hochlandes —; der westliche, der eigentliche Küstenstreifen, verdankt fast ausschließlich den Meeressedimenten seine Existenz.
Neue Verwitterungsmassen brachten die Flüsse immer aufs neue, an Ort und Stelle häuften sie sich auf dem zerfallenden Gestein; und so lagert nunmehr an der Oberfläche eine tiefgründige Lateritdecke, die unter dem Einfluß tropischer Wärme und ausgiebiger Bewässerung eine außerordentliche Fruchtbarkeit aufweist.
D er Küstenstreifen ist eine gegen Ost und Nordost ansteigende Tiefebene, nur von niedrigen Einzelkuppen unterbrochen, den Überbleibseln der höchsten Erhebungen der unterseeischen Granitlandschaft. Die Breite nimmt von Süden nach Norden zu; sie kommt zum Ausdruck in der Entfernung der untersten Stromschnellen und Fälle der Flüsse von der See. Im Kampo liegen die Wasserfälle nur 15 1cm von ihr ab, im Njong 30, im Sanaga 60, im Dibamba und Wuri 50 und am weitesten mit 70 1cm im Mungo und etwa der gleichen Entfernung im Ndian.
Zwischen den beiden letztgenannten Flüssen erleidet aber das einförmige, harmlose Bild des Küstenstreifens eine gewaltige Unterbrechung: das mächtige Kam er un bergmassiv lagert sich breit dazwischen hinein, mit seinen zahlreichen Ausläufern und Seitenrippen eine Fläche von etwa 150 cpcm bedeckend. Zu deren bedeutendsten gehören die Rümp i- oder Bälueberge, eine 1000 bis 1500 m hohe, langgezogene Bergkupprnreihe, sowie die wild