XVII. KAPITEL.
Vom Faro zum Tschebtschi-Gebirge.
Am 24. Februar verliessen wir Gari Maharba und zogen in nordwestlicher Richtung über ein welliges Gneissland hin, das mit ödem, hässlichem Bauschi- und Gaude-Busch bestanden war, bis wir das südliche Ufer des 500 Meter breiten Mao Deo erreichten. An diesem marschirten wir aufwärts, bald durch hohes Gras, bald durch dichtes Gestrüpp und offene Faddamas. An mehreren Stellen enthielt der Boden so zahlreiche Elephantenspuren aus der Regenzeit, dass der Weg für die Pferde und Träger recht beschwerlich wurde. Der Elephant tritt mit seinem breiten Fuss die Oberfläche des Bodens einfach in die Tiefe, sodass ein 25—30 cm tiefes, rundes Loch entsteht, dessen Boden die ehemalige Oberfläche bildet. Wie das Flusspferd hat auch der Elephant gleich grosse Zehen, im Gegensatz zum ersteren unterscheidet sich seine Fährte jedoch durch den zickzackförmigen Verlauf der einzelnen Spuren. Das Flusspferd dagegen bildet, abgesehen von der geringeren Grösse, entsprechend seinen kurzen Beinen und seinem breiten Körper, zwei parallele Reihen von Fussab- d rücken.
Um zwei Uhr Nachmittags passirten wir den Fluss, durchquerten das Dörfchen Uro Gao und lagerten eine Viertelstunde später nördlich von Uro Mala, einem Fullaort von 25 — 30 Gehöften. Der Ort liegt in der Ebene, welche sich bis an den Fuss des gewaltigen 1000—1200 Meter hohen Hossere Ssattu
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Kopfleiste: Termitenhügel in einem Thal westlich von Yola. Nach Skizze.