VIII. KAPITEL.
Bubandjidda.
ehr bald nach unser m Eintreffen in Uro Beridji 1 ) besuchte uns ein Gesandter des Königs von Yola, welcher einen Brief seines Lehnsherrn an dessen Vasallen in Bubandjidda überbringen sollte und bereits fünf und
zwanzig 1 age hier wartete, ohne die Erlaubniss erhalten zu haben, das Land zu betreten. Am Abend kam auch der Galadima von Uro Beridji und erklärte, er dürfe ohne die Erlaubniss seines Königs keinen Eremden in das Land hineinlassen,-) er wolle aber einen Gesandten zu seinem Herrn schicken, um ihm unsere Ankunft zu melden. In drei Tagen könnte der Bote zurück sein. Wir erfuhren, dass Rei Buba nur eine starke afrikanische Tagereise 3 ) entfernt wäre, der König sich aber auf einem seiner Schlösser im Hossere Rei aufhielte. Uechtritz war mit dem Plane des Galadima einverstanden, verlangte aber, um sicher zu sein, dass der Bote auch wirklich seine Aufträge bestellte, es solle ein Gesandter von uns mitgehen und zwar ein Kanuri Namens Ssäriki na Toto, der bereits früher als Abgesandter der Niger-Kompagnie in Bubandjidda gewesen war. Nach langem Zögern willigte der