Zeitschriftenband 
1 (1914) Landeskundlicher Teil
Entstehung
Seite
41
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Ort

Bedeutung desWortes

O r t

Bedeutung desWortes

Alo

ein Baum.

Mbolensok

Platz, wo ein getöteter Elefant verfault ist.

Angomlak

ein Stein.

Mbora

Fluß.

Aninsok

Elefantenwechsel in einer Farm.

Medege

Flußname.

Ansem

ein Baum.

Mekamensok

Pallisaden, um Elefanten abzuhalten.

Asa(p)

ein Baum.

Mekora

harte Bäume.

Asabelon

Platz, der einen Asa(p) und einen Elon-Bauin

Melen

Olpalmen.

hat.

Mfu

hohler Baum.

Assok

Wasserfall oder Dorf mit zahlreicher Be- .

Mwang

ein Fluß.

völkerung.

Mwengajong

eine große Familie.

Assokasa(p)

Wasserfall am Asa(p)-Baum.

Mwelakeme

Bergname.

Awang

Neutrales Dorf.

Mwumensok

es gibt dort stets Elefanten.

Bibe

ein Baum.

Mwöle

Bachname.

Bingilnguenje

Flußname.

Mwomamitange

ein Dorf, wohin die Weißen zuerst kamen.

Bisobinam

ein Dorf, an dessen Existenz bzw. Erbauung

Ndong

eine Familie.

die anderen Leute nicht glaubten.

Ngalefane

Gewehrdepot.

Bekume

verdorrter Baum.

Nge

Unterstamm.

Dum

ein Baum.

Ngoneki

Eisen.

Ebane

ein Baum.

Nkan

zur Abwehr (kriegsbereite) Bevölkerung

Ebomeku

Leute, die gern trommeln.

(Kletterpalme)

Ebe

ein Baum.

Nkassia

ein Baum.

Ebiare

ein Baum.

Nkin

Spur.

Ebibilen

Boote, welche mit Waren vorbeikommen,

Nkolefo

ein Berg mit fo-Kräutern.

werden genommen.

Nkoretoge

Strudelloch, Kessel im stark gewundenen

Ebiensok

Platz, wo Elefanten Junge setzen.

Flußbett.

Ebot

ein Baum.

Nku, Nkol

Berg.

Eiameiong

Leute, die niemanden erlauben, durch ihr

Noajong

ältestes Dorf der Stammfamilie.

Dorf zu gehen.

Nuo

Fluß.

Ekowong

furchtsame Leute.

Nongensok

Elefantenherde.

Ekwakmajene

sturmfreies Dorf, die Bäume ringsherum sind

Nsam

Raphiapalme.

abgeschlagen.

Nsebere

Jagdstelle des Leoparden. In ein solches

Eworedule

Beim Marsch dorthin ermüdet man.

Dorf gehen die Pangwe nicht zum Tanz.

Engung

Felskegel.

Nsogebur

reich bevölkert.

Essong

ein Baum.

Nsengajong

Dorf mit wenig Bevölkerung.

Essula

ein Baum.

Nsok

Elefant.

Essung

ein Baum.

Nsorengone

von Elefanten bevorzugter Standplatz.

Etsam

Leute, die die anderen Dörfer niederbrennen.

Ntan

ein Baum.

Etogenjunge

Wasserschlange.

Nwolensok

Elefantenwechsel an einer Farm vorbei.

Etum

ein Baum.

Nsebe

Baumbrücke am Ebe-Baum.

Etän(g)

ein Baum.

Nsowöng

Wurzel des Owöng-Baumes.

Ewinajong

ein Dorf, von dem die Einwohner stolz be-

Ongam

Flußname.

haupten, daß es stärker wäre als alle an-

Ongola

hochgelegener Ort.

deren (Überhebung).

Otung

Bach.

Mandog

viel andog-Bäume.

Owöng

ein Baum.

Matalema

Ort, von dem man das Meer sieht.

Sam

Blume.

Mbafam

fruchtbarer günstiger Boden.

Ssosatsibe

Antilopenwechsel.

Mbel

Rotholz.

Tum

ein Baum.

Mbang

Kokospalme.

Wulensok

Elefantenwechsel.

Das spanische Grenzgebiet des deutschen Muni-Dreiecks.

Von Hauptmann Walter Trenk.

Das Küstendreieck von Neu-Kamerun, der so­gnannte Muni-Bezirk, grenzt im Norden an Spa- nisch-Guinea. Für den Verlauf der Grenze ist das spanisch-französische Grenzabkommen vom 27. Juni 1900 maßgebend.

Die Grenze folgt hiernach lediglich geographi­schen Koordinaten und ist bisher noch nicht ver­messen bzw. im Gelände festgelegt worden, sondern es sind lediglich im Jahre 1901 astronomische Ortsbestimmungen durch eine französisch-spanische Grenzkonimission gemacht worden, die zum Teil

Mitteilungen a. d. D. Schutzgebieten, Ergänzungsheft 9 a.

ungenau zu sein scheinen. Schon in der Nähe der Küste am Temboni wissen die Häuptlinge oft nicht, ob ihre Dörfer in spanischem oder in bis­her französischem, jetzt deutschem Gebiet liegen, im weiteren Verlauf der Grenze war ihnen eine Zugehörigkeit zu irgendeiner europäischen Nation vollkommen unbekannt, da weder der französische noch der spanische Einfluß bis in das Grenz­gebiet reichte. Ich habe nördlich des ehemaligen kleinen französischen Militärpostens Etom kein Dorf in der Nähe der Grenze gefunden, in dem ein

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