Farbe silberig, Rücken hell graugrün; Flossen hell, die Schwanzflosse hinten schwärzlich, ebenso wie die Vorderkante der Rücken- und Brustflosse. Vor der Schwanzflosse ein grosser schwarzer Seitenfleck, der sich bis auf die Schwanzflosse selber hinaufzieht.
Kingani-Fluss (Stuhlmann).
Familie: Cyprinodontidae, Zahnkarpfen.
Kopf und Leib beschuppt; keine Bartfäden. Der Rand der oberen Kinnlade wird nur von den Zwischenkiefern gebildet. Zähne in beiden Kinnladen. Obere und untere Schlundknochen mit I lechelzähnen. Keine Fettflosse. Die Rückenflosse weit nach hinten stehend.
Süsswasser-, Brackwasser- und auch Meeresfische von Süd-Europa, Afrika, Asien und Amerika; in Afrika treten acht, im Deutschen Schutzgebiete Ost- Afrikas zwei Gattungen der Familie auf.
In Farbe, Form und Stellung der Flossen findet sich sehr häufig ein ausgesprochener Unterschied des männlichen und weiblichen Geschlechts; die meisten Arten scheinen lebendig zu gebären. Ueber die Lebensweise dieser kleinen, anscheinend häufigen Fische sind Beobachtungen und Angaben dringend erwünscht.
Schlüssel der Gattungen.
Rückenflosse vor oder über dem Anfang der Afterflosse beginnend Fundulus. Rückenflosse hinter dem Anfang der Rückenflosse beginnend Haplochilus.
Gattung: Haplochilus Mac Clelland.
Schnauze flach, beide Kiefer stark niedergedrückt. Unterkieferknochen fest miteinander verbunden, Oberkieferlade vorstreckbar. Beide Kiefer mit einem schmalen Bande von Sammetzähnen. Leib länglich, vorn niedergedrückt, hinten seitlich zusammengedrückt. Rückenflosse kurz, hinter dem Anfang der mehr oder weniger verlängerten Afterflosse beginnend.
Die Gattung ist über Ostindien, das tropische Afrika und das tropische Amerika verbreitet; aus Afrika sind bisher 15 Arten beschrieben, doch wird die /^ahl der Arten bedeutend steigen, wenn von Sammlern auf diese kleinen Fischchen
mehr geachtet wird.
Schlüssel der Arten.
Jede einzelne Schuppe mit dunkeln Rändern.II. atripinna.
Der ganze Fisch einfarbig rüthlich-oliven mit hübsch blauer
seitlicher Längslinie.H. Johnstonii.
II. johnstonii Günther.
Proc. Zool. Soc. Lond. 1893 p. 627.
D. 7. A. 12—13. L. 1 . 29. L. tr. 7.
Die Höhe des Leibes ist ein Viertel oder ein Fünftel der Lcibeslänge (ohne Schwanzflosse); die Länge des Kopfes etwas weniger als ein Viertel. Kopf zusammengedrückt, Schnauze etwas niedergedrückt, der Unterkiefer vorstehend. Die Breite des Zwischenaugenraumes ist weniger als die halbe Kopflänge. Der Durchmesser des Auges ist gleich der Schnauzenlänge und etwas weniger als ein Drittel der Kopflänge. Der Anlang der Rückenflosse ist zweimal so weit