Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
Entstehung
Seite
197
Einzelbild herunterladen
 

VÖGEL.

197

561. Serinus butyraceus (L.)

Loxia butyracea L. S. N. X. 1758 p. 174.

L. 110, F. 64 68 mm. Oberseits auf olivengrünem Grunde schwarzbraun gestrichelt; Stirn und Bürzel rein gelb, ebenso Augenbrauen, untere Wangen und Unterseite, die Weichen grünlich verwaschen; jederseits der Kehle ein kurzer schwärzlicher Bartstrich. Das Weibchen ist im ganzen blasser. Bagamoyo, Ussambära, Mrögoro, Kakoma, Igönda, Taböra, Karägwe, B u k 6 b a.

562 . Serinus flavivertex (Blanf.)

(rithayra jhtvivertex Blanf. Abyss. 1870 p. 414 T. 7.

L. 120125, 1 '. 80 mm. Stirn und Scheitel goldgelb; Ilinterkopf, Nacken und Rucken olivengrün, dunkel gestrichelt; Bürzel und Unterseite düster gelb; Zügel schwärzlich ; Flügel- und Schwanzfedern braunschwarz mit breiten gelben Aussensäumen. Aruscha.

563 . Serinus imberbis (Cab.)

Critbayra imberbis Cab. Journ. Ornith. 1868 p. 412.

L. 100 110, F. 65 mm. Goldgelb, Rücken auf düster gelbem Grunde braunschwarz gestrichelt; Flügel- und Schwanzfedern braunschwarz mit gelben Aussensäumen. - Ugaya, Kakoma.

564 . Chrysoinitris melanops (Heugl.)

Frinyilla melanops Heugl. Journ. Ornith. 1868 p. 92.

L. 120, F. 65 mm. Schmales Stirnband, vordere Kopfseiten und Kinn schwarz; hinter dem schwarzen ein gelbes Stirnband, das sich in einem Augen­brauenstrich fortsetzt; Oberseite olivengrün, braunschwarz gestrichelt; Bürzel nicht gestrichelt; Unterseite gelb, Kropf und Weichen grünlich verwaschen und fein dunkel gestrichelt. Beim Weibchen ist der ganze Kopf grünlichgrau, dunkel gestrichelt; Kehle auf weisslichcm Grunde dunkel gestrichelt; Unterseite auf blassgelblichem Grunde braun gefleckt. Aruscha, Karägwe, Buköba.

565 . Chrysomitris citrinelloides (Riipp.)

Serinus citrinelloides Riipp. X. W. 1835 p. 95 T. 34.

U. 11 5, F. 65 mm. Oberseits gelbgrün, dunkel gestrichelt; Unterseite gelb, Weichen dunkel gestrichelt. Kilima-Ndjäro, 2000 m Höhe.

LI. Motaeiliidae Stelzen

Schnabel dünn, pfriemenfürmig; Kralle der Hinterzehe wenigstens so lang als das Basalglied derselben; neun Handschwingen; drittletzte Armschwinge sehr lang, bei angelegtem Flügel fast bis zum Ende der längsten Handschwinge reichend (abweichend Macronyx). Die Stelzen halten sich auf Steppen, Fel­dern, an freien Fluss- und Seeufern und an Gebirgsbächen auf, suchen auf dem Erdboden ihre in Insekten bestehende Nahrung und lassen sich nur, um zu ruhen, auf Busch- oder Baumzweigen nieder. Die Nester werden frei in Erd­vertiefungen oder unter Steinen locker gebaut; die Eier wechseln in der karbung, sind bald einfarbig, bald gefleckt.