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Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
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VÖGEL.

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561. Serinus butyraceus (L.)

Loxia butyracea L. S. N. X. 1758 p. 174.

L. 110, F. 64 68 mm. Oberseits auf olivengrünem Grunde schwarzbraun gestrichelt; Stirn und Bürzel rein gelb, ebenso Augenbrauen, untere Wangen und Unterseite, die Weichen grünlich verwaschen; jederseits der Kehle ein kurzer schwärzlicher Bartstrich. Das Weibchen ist im ganzen blasser. Bagamoyo, Ussambära, Mrögoro, Kakoma, Igönda, Taböra, Karägwe, B u k 6 b a.

562 . Serinus flavivertex (Blanf.)

(rithayra jhtvivertex Blanf. Abyss. 1870 p. 414 T. 7.

L. 120125, 1 '. 80 mm. Stirn und Scheitel goldgelb; Ilinterkopf, Nacken und Rucken olivengrün, dunkel gestrichelt; Bürzel und Unterseite düster gelb; Zügel schwärzlich ; Flügel- und Schwanzfedern braunschwarz mit breiten gelben Aussensäumen. Aruscha.

563 . Serinus imberbis (Cab.)

Critbayra imberbis Cab. Journ. Ornith. 1868 p. 412.

L. 100 110, F. 65 mm. Goldgelb, Rücken auf düster gelbem Grunde braunschwarz gestrichelt; Flügel- und Schwanzfedern braunschwarz mit gelben Aussensäumen. - Ugaya, Kakoma.

564 . Chrysoinitris melanops (Heugl.)

Frinyilla melanops Heugl. Journ. Ornith. 1868 p. 92.

L. 120, F. 65 mm. Schmales Stirnband, vordere Kopfseiten und Kinn schwarz; hinter dem schwarzen ein gelbes Stirnband, das sich in einem Augen­brauenstrich fortsetzt; Oberseite olivengrün, braunschwarz gestrichelt; Bürzel nicht gestrichelt; Unterseite gelb, Kropf und Weichen grünlich verwaschen und fein dunkel gestrichelt. Beim Weibchen ist der ganze Kopf grünlichgrau, dunkel gestrichelt; Kehle auf weisslichcm Grunde dunkel gestrichelt; Unterseite auf blassgelblichem Grunde braun gefleckt. Aruscha, Karägwe, Buköba.

565 . Chrysomitris citrinelloides (Riipp.)

Serinus citrinelloides Riipp. X. W. 1835 p. 95 T. 34.

U. 11 5, F. 65 mm. Oberseits gelbgrün, dunkel gestrichelt; Unterseite gelb, Weichen dunkel gestrichelt. Kilima-Ndjäro, 2000 m Höhe.

LI. Motaeiliidae Stelzen

Schnabel dünn, pfriemenfürmig; Kralle der Hinterzehe wenigstens so lang als das Basalglied derselben; neun Handschwingen; drittletzte Armschwinge sehr lang, bei angelegtem Flügel fast bis zum Ende der längsten Handschwinge reichend (abweichend Macronyx). Die Stelzen halten sich auf Steppen, Fel­dern, an freien Fluss- und Seeufern und an Gebirgsbächen auf, suchen auf dem Erdboden ihre in Insekten bestehende Nahrung und lassen sich nur, um zu ruhen, auf Busch- oder Baumzweigen nieder. Die Nester werden frei in Erd­vertiefungen oder unter Steinen locker gebaut; die Eier wechseln in der karbung, sind bald einfarbig, bald gefleckt.