Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
Entstehung
Seite
138
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Ant. Rkicuenow.

MS

Flügel schwarz und weiss gebändert; Schwanz schwarz mit weisser Quer­binde nahe der Wurzel; Schnabel schwarz. Beim Weibchen ist Bauch und Steiss weisslich mit dunklen Längsstrichen. Pangani, Taweta, Ugalla, Kakoma, Usegüha, Aruscha, Nguruman, Rowuma, Mpwäpwa.

343. Irrisor erythrorhynchus (Lath.) Spotthopf

Upupa eri/throri/nchos Lath. Ind. Orn. I. 1790 p. 280.

L. 350400, F. 135155 mm. Prächtig stahlgrün glanzend, der lange stufige Schwanz blau und lila schimmernd, die äusseren Schwanzfedern mit weisser Binde nahe dem Fnde; Flügel stahlblau, die P'lügeldecken zum Theil kupferröthlich glänzend; Handschwingen mit weisser Querbinde in der Mitte, Handdecken bisweilen mit weissen Paulen; Schnabel roth. Bei jungen Individuen ist der Schnabel schwarz, das Körpergefieder mattschwarz. Dar-es-Ssälam, Pangani, Nguru, Mpwäpwa, Ugögo, Ussambara, Kakoma, Usegüha, U s s a 11 d a u i, Rowuma.

»Der Spotthopf bewohnt in kleinen Trupps die Waldränder. Auch findet man ihn häufig auf den vereinzelten Bäumen oder Buschgruppen der Lichtungen, ja er meidet auch offenere Gegenden nicht. Sein gellendes Gelächter wird mit komischen Verneigungen begleitet. Die Trupps treiben sich bei ihrer Stöber­arbeit oft an den Wurzeln der Büsche unmittelbar über der Frde umher, und ich habe sie auch aus reifen Mtamafeldern auffliegen sehen.« (Böhm).

Die Ivier sind weiss, rosenroth durchscheinend und mit sepiabraunen Mecken bedeckt, welche am stumpfen Pol zu einem Kranz angehäuft sind. (Böhm).

344 . Rhinopomastus cyanomelas (Vieill.) Sichelhopf

Falcinrtlus cyanomdais Vieill. N. D. dHist. Nat. XXVIII. 1819 p. 165.

L. 280320, P\ 105120 mm. Schwarz mit stahlblauem und violettem Glanz; Unterkörper mattschwarz; äussere Schwanzfedern mit weissem P'.nde; Handschwingen mit weisser Binde; Schnabel schwarz. Beim Weibchen sind Kopfseiten und Vorderhals braunschwarz. Bagamoyo, Pangani, Nguru, Aruscha, Kakoma, Victoria-Nyansa, Rowuma, Ugälla.

»Den Sichelhopf trifft man meistens nur paarweise an. Kr klettert noch gewandter als der Spotthopf im Geäste umher, wobei er nicht selten den Kopf nach unten gewendet hat, hängt sich an die untere Seite der Aeste an und sucht so Blätter und Rinde ab.« (Böhm).

345 . Rhinopomastus cabanisi (Fil.) Zwergbaumhopf

Irrisor cabanisi de Ml. Rev. Mag. Zool. 1853 p. 289.

L. 220240, F. 95105 mm. Schwarz mit stahlblauem Glanz; Unter­körper mattschwarz; Schnabel gelb. Beim Weibchen Kopfseiten und Vorder­hals braunschwarz. Taweta, Ugögo, Wembere-Steppe.

XXXIX. Caprimulgidae - Ziegenmelker

Schnabel schwach, die Kiefer dünn und biegsam; Rachen auffallend weit; Sch wanz zehnfedrig; Füsse sehr kurz; kurze Bindehäute am Grunde der Vorder­zehen; Kralle der Mittelzehe am Innenrande kammartig eingeschnitten; Kralle der Hinterzehe am kürzesten; Nachtvögel mit grossen Augen und,weichem Ge­fieder. Die Ziegenmelker leben in Steppen und auf Waldlichtungen. Sie