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Ant. Kkichenow.
338 . Dicrocercus hiruiidiiieus (Lcht. sen.)
Merojts hirumlineus Lcht. sen. Cat. rer. nat. rar. 1793 p. 21.
L. 220, F. 100 mm. Ganze Oberseite grün, Oberschwanzdecken bläulich; der gabelförmig ausgeschnittene Schwanz bläulichgrün mit schwarzer Binde vor dem weissen Endsaum; schwarzes Augenband; Kehle gelb, seitlich bläulichweiss, unten blau gesäumt; Unterkörper grün, Bauch und Steiss hellbläulich. Beim jungen Vogel ist die ganze Unterseite, auch die Kehle, hellgrün. — Dar-es- Ssalam, Ugälla.
339 . Melittophagus bullockoides (A. Sm.)
Merops hullockoides A. Sm. S. Afr. Qu. Journ. 1834 p. 320.
L. 230, F. 110—115 mm. Oberseite und Flügel grün, Hinterkopf und Nacken rothbräunlich, die Oberschwanzdecken ultramarinblau; schwarzes Augenband und bläulichweisser Bartstreif; Kehle blutroth; Kropf und Brust rothbraun; Bauch und Steiss ultramarinblau. — Usegüha, Rowumafluss.
340. Melittophagus variegatus (Vieill.)
Merops variegatus Vieill. N. D. d’Hist. Nat. XIV. 1817 p. 25.
L. 170—190, F. 85—90 mm. Oberseits grün; Augenbrauen hellblau; schwarzes Augenband; Kehle gelb, unterhalb derselben ein blaues, kastanien- rothbraun umsäumtes Schild; Unterkörper gelbgrünlich; mittelste Schwanzfedern grün, die äusseren rostfarben mit schwarzer haidbinde. Beim jungen Vogel ist die Kehle fahl gelblich, der Kropf grünlich wie die übrige Unterseite. — B u k 6 b a.
341. Melittophagus cyanostictus Cab. — Zwergbienenfresser
Me/itfopiiayas eyanosfietus Cab. Journ. Ornith. 1875 p. 340.
L. 170—180, F. 80—85 mm. Dem vorgenannten sehr ähnlich, aber ein schwarzes anstatt blaues Kropfschild unterhalb der gelben Kehle. — Dar-es- Ssalam, Bagamoyo, l’angani, Ugälla, Mpwapwa, Usegüha, Ugdgo, Ussagara, Kakoma, Igönda, lrängi, Ussüre, Sigirari, Nguruman, Victoria-Nyansa, Rowuma.
»Der Zwergbienenfresser hält sich hauptsächlich auf niederem Gebüsch und kleinen Bäumen am Rande der Feldlichtungen auf. Hier sitzt er gern auf schwanken, blattlosen, horizontal aus den Büschen abstehenden Zweigen, häufig auch zu kleinen Gesellschaften vereint, schiessst schnellen, schwalbenähnlichen Fluges ab, um ein Insekt zu haschen, und kehrt sofort wieder zurück. Zuweilen sieht man ihn auch hoch in der Luft kreisen und sich auf hohe dürre Bäume niederlassen.« (Böhm).
XXXVIII. Upupidae — Hopfe
Schnabel säbel- oder sichelförmig; Schwanz zehnfedrig; Kralle der Hinterzehe stärker als die der Mittelzehe. — Die beiden Gattungen, welche die Hopfe vertreten, sind in ihrer Körperform und besonders in der Lebensweise sehr verschieden. Die Wiedehopfe (Upupa) haben kurzen, gerade abgestutzten Schwanz, sichelförmigen Schnabel und weniger verwachsene Vorderzehen. Sie bewohnen steppenartiges Gelände und suchen auf dem Erdboden ihre Nahrung, die in Maden, Würmern und Schnecken besteht. Sie nisten in weiten Baumhöhlen. Die Eier haben längliche Form und sehr feste Schale von schmutzig weisser, grünlicher oder bräunlicher Farbe. Da die alten Vögel den Koth der