VÖGEL.
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L. 440—530, F. 180—200 mm. Dem vorgenannten sehr ähnlich, aber Schnabel in der Hauptsache roth, Unterkiefer nach der Wurzel zu schwarz; Wurzel beider Kiefer weisslich; die äusseren Schwanzfedern mit weisser Endhälfte, die äussersten bisweilen ganz weiss. — Ugälla, Usarämo, Mpwäpwa, Kakoma, Nguruman, Taweta, Ugögo.
»Der Rothschnabeltoko treibt sich oft in nach Hunderten zählenden Scharen auf den alten Adansonien umher, welche das sonst kahl gerodete Feld bedecken. Aufgebäumt ruft er weithallend »wak wak wak, wäke wäke wäke«, während andere nach und nach kanonähnlich einfallen. Am 5. Juni fand ich die Bruthöhle. Der Kitt, mit dem das Eingangsloch bis auf eine kleine Oeffnung zugemauert ist, besteht aus Lehm und den Exkrementen des Vogels. Im Juli sieht man Alte und Junge zu Scharen vereint durch den Wald ziehen, wo sie eifrig die vielen am Boden liegenden Baumfrüchte aufsuchen. Diese Scharen vergrössern sich mehr und mehr, bis sie schliesslich im August zuweilen nach Hunderten zählen.« (Böhm).
320 . Lophoceros deckeni (Cab.)
Rhynchaceros (Tockux) deckeni Cab. Journ. Ornith. 1868 p. 413.
L. 450—5 00, F. 160—[90 mm. Schnabel ohne Aufsatz, an der Wurzel roth, an der Spitze weisslich mit schwärzlich rothen Schneiden (beim Weibchen Schnabel schwarz). Oberkopfplatte grau; Kopfseiten, Hals und Unterkörper weiss, Ohrgegend grau; Rücken und Flügel schwarz, die mittleren Armschwingen weiss, längs der Mitte des Oberrückens eine weisse Binde; Schwanzfedern schwarz, die äusseren mit weissem Endtheil, die äussersten bisweilen ganz weiss. — Ugögo, Mkaramo, Usegüha, Ussandaui, Taweta, Nguruman.
XXXVI. Alcedinidae Eisvögel
Schnabel gerade, lang, schwertförmig oder keilförmig; Läufe sehr kurz; Vorderzehen stark verwachsen, vierte bedeutend länger als die zweite, meistens wenig kürzer als die dritte; Kralle der vierten Zehe am kürzesten. — Die eigentlichen Eisvögel ( Tspidhut , Corythornix) sowie die Rüttelfischer ( Ceryle ) leben an Flüssen, Seen und Lagunen, nähren sich von Fischen, die sie stosstauchend im Wasser ergreifen, und nisten in selbstgegrabenen Röhren an steilen Uferabfällen. Die Lieste ( Ihdcyon ) bewohnen Waldlichtungen, Plantagen und P'elder, nähren sich von Insekten und kleinen Wirbelthieren und benutzen Baumhöhlen als Niststätten. Die Eier der Fiisvögel haben glänzend weisse Schale von rundlicher Form. Ihre Stimme besteht in kurzen schrillen Tönen.
Schlüssel der Arten:
j P'lügel über 160 mm: Ceryle wawima.
1. P'lügel unter 160, aber über 65 mm lang: 2.
I P'lügel unter 65 mm lang: 9.
( Gefieder schwarz und weiss: Ceryle mul ix.
| Blau im Gefieder: 3.
I Oberkopf blau und schwarz gebändert; Flügeldecken blau mit helleren
3- P'lecken: Alcedo semitorquata.
\ Oberkopf blaugrau, grau oder braun, bisweilen gestrichelt: 4.
( Flügeldecken braun, bisweilen mit weissen Säumen: llale.yon chelicuti.
[ Flügeldecken schwarz: 5.
Ost-Afrika III, Vügel.
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