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Amt. Rkicuknow.
301 . Campotliera mombassica Fschr. Rcliw.
Picus (('ampothera) mombas.sicus Fschr. Rchw. Journ. Ornith. 1884 p. 262.
L. 180—200, F. 105 —110 mm. Oberkopf und Bartstreif roth (beim Weibchen nur Hinterkopf roth), Stirn schwarz mit weissen Pflecken, Bartstreif schwarz und weiss gefleckt, Ohrfedern weiss mit schwarzen Mecken oder Stricheln; Kehle weiss mit schwarzen Längsflecken; Rücken und Flügel düster olivengrün mit gelblichweissen Flecken; Unterkörper gelblichweiss mit schwarzen Längsstrichen. — Usegüha, Usarämo.
302. Campothera malherbei (Cass.)
(Jhrysopicus malherbei Cass. Proc. Ac. Philad. 1863 p. 198.
L. 165 —185, F\ 90—95 mm. Oberkopf roth (beim Weibchen nur Hinter- köpf roth, Stirn schwarz mit weissen Flecken); Kopfseiten und Kehle weiss mit runden schwarzen Mecken; Rücken und Pflügei olivengrün mit gelblichweissen Punkten und Flecken; Unterkörper gelblichweiss mit runden schwarzen Mecken. — Pangani, Kakoma, Mpwäpwa.
303 . Dendropicus hartlaubi Malh.
Dendropicm hartlaubi Malh. Rev. Mag. Zool. 1849 P- 53 2 -
L. 135 —150, P\ 80 — 88 mm. Stirn fahl braun; Hinterkopf roth (beim Weibchen der Hinterkopf schwarzbraun); Kopfseiten und Kehle weiss; ein aus schwarzen Stricheln gebildeter Bartstreif; Rücken und Flügel dunkel olivenbraun und gelblich gebändert; Unterkörper gelbgrünlich weiss, schwarz gestrichelt. — Dar - es - Ssälam, Ugögo, Ussambara, Pangani, Rowuma, Kakoma, Nguruman, Usegüha, Igönda.
XXXIII. Trogontidae — Nageschnäbler
Plrste und zweite Zehe nach hinten, dritte und vierte nach vorn gerichtet; Schwanz zwölffedrig, stufig; Schnabel kurz und breit, an der Spitze etwas hakig gebogen, Schnabelschneiden fein gezähnelt; Gefieder weich, oberseits metall- glänzend. — Die Nageschnäbler bewohnen den Urwald, sitzen hier träge auf den Baumzweigen, auf vorüberfliegende Insekten lauernd, welche sie nach Art der Pfliegenfänger im kurzen Fluge erhaschen, um dann auf ihre Warte zurückzukehren. Nebenher nehmen sie auch PYüchte und Beeren, die sie in gleicher Weise im Pfluge abpflücken und verschlingen. Ueber die I'ortpflanzung fehlen die Beobachtungen. Vermuthlich nisten sie in Baumlöchern und legen weisse Plier. Die Plaut der Nageschnäbler ist ausserordentlich dünn und zart und die P'edern sitzen sehr lose in derselben; beim Abbalgen muss der Sammler deshalb sehr vorsichtig verfahren. Bälge müssen gegen den Plinfluss des Lichts sorgfältig geschützt werden, da namentlich das schöne Rosenroth des Unterkörpers leicht verblasst.
304. Ilapaloderma narina (Steph.) — Kuruku
(K 1r . 56)
Troyon narina Steph. Gen. Zool. IX. 1815 p. 14.
L. 290, P\ 130 140 mm. Oberseite und Vorderhals prächtig metallgrün
glanzend; Unterkörper rosenroth; grössere Mügeldecken fein grau und weiss