VÖGEL.
IO
durch Gestrüpp und Gebüsch schlüpfen. Die jetzt reifen wilden Weinbeeren scheinen ihre Lieblingsnahrung zu bilden, und sie werden davon sehr fleischig und fett. Am 6. März erhielt ich das Nest mit 2 weissen, schwärzlich bespritzten, bereits angebrüteten Eiern. Diese messen 20—22X16—18 mm.« (Böhm.)
250. Colius macrourus (L.)
Jjtnius macrourus L. S. N. XII. 1766 P- 134 .
L. 300—350, F. 90 mm. Oberseits graubraun, Unterrücken und Bürzel grünlichgrau; ein hellblauer Fleck im Genick; Vorderhals blass bräunlich, Kehle weisslich; Unterkörper gelbbräunlich weiss. — Pare- Gebirge.
251. Colins leucocephalus Rchw.
(lüg. 48)
Colius Leucocephalus Rchw. Orn. Centralbl. 1879 p. 114.
L. 300, F. 85 mm. Kopf weiss; Hals, Oberrücken und kleine Flügeldecken fein blass grau und schwarz gebändert; übriger Hügel, Bürzel und Schwanz grau; Brust blass weinröthlich; Bauch und Steiss blass gelbbraun; Augengegend schwärzlich; Schnabel bleigrau; Füsse rosenroth. — Rongafluss, A rusch a.
XXIX. Cuculidae — Kukuke
Zweite und dritte Zehe nach vorn, erste und vierte nach hinten gerichtet; Lauf vorn mit Tafeln bekleidet, welche auch auf die Seiten herumgreifen, längs der Sohle eine Reihe vierseitiger Schilder; Schnabel an der Spitze zu einem Haken gebogen; Schwanz zehnfedrig; Nasenlöcher bei den Gauchen (Cuculus) und Glanzkukuken (Chrysococcyj-) in kurzen Röhrenansätzen. — Die Kukuke weichen ebensowohl in ihren Körperformen wie in ihrer Lebensweise ausserordentlich ab. Die wesentlichste Verschiedenheit besteht hinsichtlich der Fortpflanzung. Die einen (('entropus, ('euthmochares) bauen offene Nester in Büschen und Bäumen und legen weisse Fier, die anderen sind Schmarotzer, brüten nicht selbst, sondern schieben ihre farbigen,
Fig. 48. (Julius leucocephalus.
A, / J
.*/ \
mm