Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
Entstehung
Seite
72
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Amt. Kkiciiknuw.

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150. Vinago wakefieldi (Sharpc)

(Pif?- 35)

Treroti irakejieldii Sharpc Proc. Z. S. London 1873 p. 715 T. 58.

L. 240, V. 155 mm. Kopf und Unter­seite grüngelb; Nackenband rein grau; Rücken grünlich-grau; im Ucbrigen der vorgenannten gleichend. Ugogo, Ussa m bara, Ki 1 i ma -N dj ar o.

151. Vinago nudirostris Sws.

Vi/an/o »udiro.sfri.s Sws. Wh Afr. IT. 1837 ]).- 205.

L. 280, P\ 160 mm. Kopf und Unter­seite grüngelb; Nackenband grau; Rücken düster olivengrün; Schwanz grau mit hellerer Spitze; im Ucbrigen der V. dcla- landci «ähnlich gefärbt. Kakoma, Kageyi. Bei Bukdba tritt «auch der westliche Vertreter der Art V. caloas (Tem. Knip.) [('ohimhu ca loa Tcm. Knip Big. I. 1813 p. 35 T. 7] auf. Diese Form unterscheidet sich durch die weitere Aus­dehnung der nackten I kaut der Schnabel- Fiume Ornithologen sehen in dieser Form

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Mg. 35. Vinago wakeficldi.

basis bis auf den vorderen Stirntheil.

nur eine individuelle Abweichung, wesshalb die Reisenden derselben besondere Aufmerksamkeit schenken mögen.

»Die nacktschnäblige Papageit.aube h.abe ich als unruhigen, scheuen Vogel kennen gelernt, bei dessen Beschleichung grosse Vorsicht nütlüg ist. Die Flüge lallen in dichtbelaubte Uebusche und Bäume ein und machen dort mit Hin- und Herflattern einen ziemlichen Lärm. Die Stimme ist höchst eigenartig, beginnt mit einer Art Knurren oder Ganzen, dem ein «allmählich anschwellender Doppel­nd folgt. Das Ganze hisst sich, obwohl nur sehr mangelhaft, durch die Silben »kau kau, kaw kaw, kürr-hik kiirr hik« wiedergeben und erinnert in mancher Beziehung «an den Ruf einer kleinen luile. In Kropf und Magen fand ich eine süsslich schmeckende Baumfrucht, welche von den W.anvamwesi »kuni« genannt

(Böhm).

und auch von ihnen gegessen wird

XXII. PhasianidaeHühnervögel

Schenkel bis zum Fersengelenk befiedert; kurze Bindehäute zwischen den \ orderzehen; Laute vorn und hinten mit je zwei Reihen grösserer 1 lornschildcr bekleidet und zwischen diesen seitlich mit einer oder mehreren Reihen sehr kleiner rhombischer Schildchen. Die Hähne unterscheiden sich von den Hennen hantig dadurch, dass sie einen Sporn «am Lauf haben. In dieser Familie sind im nachstehenden die Perlhühner mit den Frankolinen und Wachteln vereinigt. Lrstere lieben Gelände, in welchem lichter Wäald mit Grasflächen abwechseln, Pr.ankoline und Wachteln leben ausschliesslich in Steppen, crstcre bäumen daher gewöhnlich waährend der Ruhe, letztere h,alten sich meistens auf dem Erdboden aut. Alle nisten aut der Paale in seicht ausgescharrten, dürftig mit Grashalmen ausgekleideten Mulden und legen eine grössere Anzahl spitz-ovaler, bräunlicher, seltener weisser lder, bis zu einem Dutzend und darüber. Ausser der P'ort- pflanzungszeit, wahrend welcher die einzelnen Paare sich sondern, leben die

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