Ant. Rkiciiknow.
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und Hecken; Kehle und Bauch weiss; Schwingen schwarz, die vorderen Handschwingen mit weisscm Fleck auf der Endhälfte, die letzten Handschwingen mit wcisser Wurzel und Spitzensaum. — Auf Wüsten- und Steppenland nicht selten. — Kilima - Ndjäro - Gebiet, Ugogo, Taböra, Victoria-Nyansa, Nguruman, Massaisteppe, Ugälla, Unvamwesi, Itale.
(> 2 . Oedicneimis vermiculatus Cab.
Oedicnemuts vermiculutu.s Cab. Journ. Ornith. 1868 pag. 413.
L. 350, F. 195—210 mm. Auge, Schnabel und Fiisse wie beim vorhergehenden. Oberseits fahlbraun, dunkelbraun gestrichelt und theilweise gewellt; Unterseite weiss, bräunlich verwaschen, auf Kropf und Brust braun gestrichelt; Schwingen wie bei dem vorgenannten, von letzterem schon durch die geringere Grösse und besonders durch fahlgraue, braungestrichelte Hügeldecken unterschieden. — Im Wüsten- und Steppengebiet nicht selten: Ussambära, Tanga, Pangani, Bagamoyo, Massailand, Ugalla, Tanganyika, am Victoria bei Kageyi, Bussissi, Schasche und Buköba. — Die Eier auf lichtbraunem Grunde dunkelbraun gefleckt, 47—49X33—35 mm. »Pärchenweise, seltener in kleinen Trupps häufig am Ugälla-Huss, wo sich die Art hauptsächlich auf Sandbänken und kurzgrasigen Uferstellen umhertreibt. Zur heissen Mittagszeit fand ich sie hier bewegungslos unter überhängenden dichten Büschen am Ufer stehen. Am Tanganyika lebt dieser Dickfuss in kleinen Buchten zwischen den grossen, wild durch- und übereinander liegenden Felsblöcken, wo die Küstenberge schroff zur See abfallen. In der Stille des Mittags macht hier sein wicderhallender, eigenthümlicher und nicht melodischer Ruf einen ganz sonderbaren Eindruck. Derselbe beginnt mit hellen, hohen Tönen, welche immer schneller und schneller ausgestossen werden, um dann mit langen, flötenden und klagenden Lauten zu enden. Ausserdem vernimmt man noch, besonders des Nachts, einen heiser pfeifenden Warnungslaut. Zur Fluthzeit längs der steilen Korallenfelsen von French Island hinklettcrnd, störte ich häufig diesen Dickfuss auf, der Schutz suchend vor den glühenden, vom nackten Gestein abprallenden Sonnenstrahlen, bewegungslos in Grotten oder an niedrigen Uferstellen unter überhängendem Dorngestrüpp und Euphorbien stand. Die aufgeschreckten Vögel pflegten mit vorgestrecktem Halse einige Schritte weit zu laufen, um dann aufzufliegen und bald, zuweilen ganz in der Nähe, wieder einzufallen. Ein angeschossenes Exemplar schwamm, mit den Beinen kräftig rudernd, ganz vortrefflich und wurde erst mittelst eines Bootes eingeholt.« (Böhm).
IX. Dromadidae - Reiherläufer
Die Reiherläufer, welche nur durch eine Art vertreten werden, schliessen in der allgemeinen Körperform an die Regenpfeifer sich an. Abweichend ist die lange Hinterzehe; eigenthümlich sind ferner die weiten, ovalen, den Schnabel durchbohrenden Nasenlöcher. Die Vorderzehen haben sehr breite Bindehäute; Kralle der Mittelzehe gezälmelt. — Die Reiherläufer bewohnen die Meeresküste, halten sich am sandigen Gestade oder auf Korallenbauken auf, nähren sich von Würmern, Schnecken, Krebsen und kleinen Fischen und sind mehr Nacht- als Tagvögel. Sie nisten gesellig auf einsamen, flachen Koralleninseln und legen ihr Nest in Erdhöhlen an, welche ursprünglich von Krabben gegraben wurden.
Fi<j. 17. Oe die nem us capcnsis.